Wundermittel Beleuchtung

Hell durch die dunkle Jahreszeit mit diesen fünf Tipps

Mit LED lassen sich interessante Leuchten formen. Unterschiedliche Lichtquellen sorgen stets für die passende Beleuchtung im Raum.
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Mit LED lassen sich interessante Leuchten formen. Unterschiedliche Lichtquellen sorgen stets für die passende Beleuchtung im Raum.

Für die meisten Menschen sind Lampen ein lästiges Thema. Dabei machen richtige Leuchtmittel ein Haus gemütlich und verbessern die Stimmung.

Die Lichtplanung des eigenen Zuhauses wird oft belächelt. Eine Lampe im Zimmer – am liebsten unter der Decke – das muss reichen. Studien zeigen, dass Licht nicht nur unser Raumgefühl, sondern auch unsere Stimmung beeinflusst. Experten sehen einen Zusammenhang zwischen der Zunahme von depressiven Verstimmungen und Winterdepressionen und dem Aufenthalt in dunklen Räumen. Sowohl viele Wohnhäuser als auch Arbeitsräume sind nicht ausreichend hell. Wer renoviert, sollte direkt die Anzahl der Steckdosen und Schalter überprüfen. Günstiger als ein Luxusurlaub ist ein clever geplantes Beleuchtungssystem in jedem Fall. 

Was ist eine Lampe und was ist eine Leuchte?

Was der Laie als Lampe bezeichnet, ist im Sinne des Fachmannes eine Leuchte. Die Lampe selber ist die umgangssprachliche Birne. Die Lampe wird in der Leuchte gehalten und geschützt. Die Leuchte gibt dem Licht der Lampe eine Richtung. 

Tipp 1: Deckenleuchten richtig einsetzen

Eine Deckenleuchte ist insbesondere in großen Räumen ein Muss. Sie sorgt für eine Grundhelligkeit im Zimmer. Denn eine Deckenlampe ist als Grundbeleuchtung optimal. Sie ist jedoch nicht geeignet, um 

  • zu lesen
  • konzentriert zu arbeiten
  • Ecken auszuleuchten

Selbst bei einem kleineren Raum sollte eine Deckenleuchte nicht als Beleuchtung für alle Lebenslagen dienen. Durch ihren Montageplatz sorgt die Deckenleuchte für ein gleichmäßiges Licht im ganzen Raum. Ist die Deckenleuchte dimmbar, lässt sie sich anpassen. So braucht ein Filmabend oder ein Serienmarathon (vielleicht mit den neuen Emmygewinnern?) eine andere Beleuchtung als ein Gespräch bei einem Glas Wein.

Was der Laie als Lampe bezeichnet, ist im Sinne des Fachmannes eine Leuchte.

Extra-Tipp: Eine große Auswahl an LED, Leuchten, Sparbirnen und weiteren Beleuchtungsmöglichkeiten und wichtige Informationen finden sich auf gluehbirne.de.

Tipp 2: Mit LED sparen und mehr Licht bekommen

LED haben viele Vorteile gegenüber der klassischen Glühbirne. LED sind umweltfreundlicher und sparsamer. Sie kommen ohne Quecksilber aus. Lampen mit LED sind sofort richtig hell und sind weder durch Hitze noch durch Kälte in ihrer Funktion eingeschränkt. Bei den meisten Energiesparlampen dauert es einen Moment, bis die Lampe ihre vollständige Helligkeit erreicht. Die Lebensdauer von LED wird vom An- und Ausschalten nicht negativ beeinflusst. Im Fachjargon heißt das, eine LED ist schaltfest. Eine Lampe mit LED verbraucht 90 Prozent weniger Strom als die klassische Glühbirne. Auch gegenüber den Energiesparlampen ist die LED etwas effizienter bezogen auf die Leuchtkraft und ihren Stromverbrauch. Insbesondere im Punkt der Lebensdauer schlägt die LED die Energiesparlampe mit 20.000 Stunden zu 10.000 Stunden. Langfristig zahlt sich die höhere Investition aus. 

LEDs lassen sich vielseitig einsetzen

Ob ein Spot in der Decke, eine großflächige Lampe mit mehreren LED oder ein Lichtschlauch – Lampen mit LED sind vielseitig. Damit ermöglichen sie eine freie Gestaltung mit Licht im Raum. Ein Lichtschlauch mit LEDs lässt sich beispielsweise hinter einem Vorbau verstecken und sorgt für eine indirekte Beleuchtung. Diese kann eine Ecke des Raumes in Szene setzen oder aber den gesamten Raum umfassen. 

Achtung: Nur als dimmbar gekennzeichnete LEDs lassen sich dimmen.  

Tipp 3: Mit Stehleuchten zu mehr Licht in dunklen Ecken 

Stehleuchten oder Stehlampen haben viele Vorteile: 

  • keine feste Montage notwendig
  • beleuchten einzelne Bereiche
  • mit einer Steckdose nutzbar

Stehlampen sind sinnvolle Ergänzungen der Grundbeleuchtung. Im Wohnzimmer sollten sie neben dem Platz stehen, an dem gelesen oder geschrieben wird. 

Die klassische Stehleuchte hat einen unauffälligen bis auffälligen Fuß und einen Schirm, der das Licht gefiltert in die Umgebung abgibt. Hierdurch wird das Blenden vermieden. 

Neben der klassischen Stehlampe gibt es die geschwungene Bogenlampe. Eine Bogenlampe hat den Vorteil, dass sie bequem hinter den Leseplatz gestellt werden kann und weder beim Aufstehen im Weg steht noch die Sicht versperrt.  

Der Deckenfluter zählt ebenso zu den Standleuchten. Sein Licht wird von der Decke reflektiert und blendet hierdurch nicht. Viele Deckenfluter werden mit einem schwenkbaren zusätzlichen Spot ergänzt. Während der Deckenfluter für eine Grundhelligkeit sorgt, gibt der Spot an einer einzelnen Stelle Licht. 

Auch Stehleuchten lassen sich mit LED-Lampen sinnvoll ergänzen und sind im Verbrauch sparsamer. Extra-Tipp: Ungewöhnlich gestaltete Standleuchten schenken nicht nur Licht, sondern verschönern das Ambiente. 

Tipp 4: Tischleuchten machen es behaglich

Kleine Tischleuchten sorgen für eine zusätzliche Lichtquelle im Raum. Sie können wie eine Schreibtischleuchte das Arbeiten für die Augen erleichtern. Ebenso können sie lediglich ein Zusatz für die behagliche Atmosphäre sein. Auch bei den Tischleuchten finden sich unterschiedliche Typen. 

Die klassische Tischleuchte ist bis zu 70 Zentimeter hoch und wird auf einem Tisch, einer Kommode, einem Sideboard, einem Beistelltisch oder der Fensterbank aufgestellt. Sie verteilt das Licht durch einen Schirm gleichmäßig in den Raum. Es entsteht keine Blendung. 

Allseits bekannt ist die Schreibtischleuchte. Sie hat gewöhnlich einen verstellbaren Arm, der es erlaubt sowohl die Höhe als auch den Lichtwinkel genau einzustellen. Viele moderne Schreibtischleuchten lassen sich zusätzlich dimmen, so dass das Licht der Lampe stets auf die Tätigkeit abgestimmt ist. 

Die Klemmleuchte ist quasi die kleine Schwester der Schreibtischleuchte. Sie lässt sich durch ihren Klemmfuß rasch an- und abmontieren und sorgt an einem großen Arbeitsplatz (oder am Hochbett) für ausreichendes Licht. 

Gerade die Standleuchte im Wohnraum ist ein dekoratives Element, was dunklere Ecken aufwertet. Extra-Tipp: Kleine Klemmleuchten lassen sich an Regalen und Bildern befestigen und damit dunklen Ecken Leben verleihen.

Tipp 5: Auf den Lichtcharakter achten

Mit der Kelvin Angabe auf der Lampe können die wenigsten Menschen etwas anfangen. Dabei ist dieser Wert für die Art des Lichts verantwortlich. Warmes Licht wirkt gemütlich, kann aber auch eine einschläfernde Wirkung haben. Kaltes und helles Licht wirkt hingegen belebend. 

Wer warmes Licht benötigt, greift zu einer Lampe mit einem niedrigen Lichtfarbwert. Helles, blau erscheinendes Licht hat hingegen einen höheren Kelvin-Wert. Ein Wert von 2.700K gilt als extra-warmweiß. Die Lichtfarbe von 5.500 K wird als Tageslicht bezeichnet.

Leuchten clever nutzen

Wer diese fünf Tipps in den unterschiedlichen Ecken seines Hauses berücksichtigt, freut sich über eine hellere und freundlichere Umgebung. Dunkle Ecken werden belebt, die Augen entlastet und die Stimmung besser. 

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