Neuer Wohntrend „Micro-Living“ erobert Deutschland

Micro-Living: Warum der Wohntrend auch in Deutschland immer mehr Anhänger findet

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Kompakte und überschaubare Wohnungen sind angesagt.

Das Micro-Living gehört zu den angesagtesten Wohntrends in Deutschland. Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, in eine kleine Wohnung in beliebten Ballungszentren zu investieren.

Micro-Living ist ein Wohntrend, der in den USA und Großbritannien äußerst beliebt ist, aber auch hierzulande schon viele Fans für sich gewinnen konnte. Im Grunde geht es darum, eine kompakte und überschaubare Wohnung zu erstehen, um von den Vorteilen von Ballungszentren zu profitieren. Gerade angesichts steigender Mietpreise ist das Micro-Living äußerst reizvoll. Es verfolgt unterschiedliche Ansätze, die sich unter anderem auf die Gestaltung der einzelnen Wohnungen auswirken.

Was genau zeichnet das Micro-Living aus?

Micro-Living ist eine relativ junge Wohnform am Wohnungs- und Immobilienmarkt. Es verfolgt das Konzept der Verdichtung. Das bedeutet, dass in Ballungszentren für einzelne Personen weniger Wohnfläche zur nutzbar ist, um so mehr Wohnraum für eine größere Zahl an Menschen zur Verfügung zu haben. Eine Micro-Living-Wohnung zeichnet sich also dadurch aus, dass sie sehr kompakt ist und beispielsweise auf 30 m² alles beinhaltet, was man zum Leben braucht. Insbesondere sogenannte „All inclusive Appartements“ sind äußerst beliebt. In diesen sind Features wie schnelles WLAN, Heizung und Strom, Hausmeisterdienste und vieles weitere bereits enthalten.

Häufig gibt es im Bereich des Micro-Living Gemeinschaftsbereiche, die von verschiedenen Wohnungsbesitzern zusammen genutzt werden. So gibt es vielfach Event-Küchen, in denen gemeinsam gekocht werden kann. Hierdurch wird einer sozialen Vereinsamung entgegengewirkt und die einzelnen Menschen in den Micro-Living-Wohnungen lernen einander kennen. Zudem sind entsprechende Häuser oft mit Learning Lounges ausgestattet, was vor allem Studierenden zugutekommt, an die sich das Micro-Living speziell richtet.

Immer mehr Menschen investieren in ihren eigenen Wohnraum

Die Nachfrage beim Micro-Living ist extrem groß. In den USA kommt es schon einmal vor, dass es für eine Wohnung in einem angesagten Bezirk 60.000 Bewerber gibt. In Deutschland ist die Nachfrage noch nicht ganz so enorm, doch auch hier interessieren sich immer mehr Menschen dafür, in ihren eigenen Wohnbereich zu investieren. Je nach Größe der Wohnung, nach Lage und nach Ausstattung des Hauses, fallen hierfür jeweils andere Kosten an.

Viele Menschen entscheiden sich für einen Sofortkredit bei Smava, weil sie hier besonders schnell und einfach an Geld kommen. Sie können einen solchen Kredit online beantragen und haben innerhalb kürzester Zeit Rückmeldung, ob Ihnen ein Kredit gewährt werden kann. Zudem sind aufgrund der Niedrigzinspolitik der EZB solche Kredite aktuell ausgesprochen günstig. Interessierte müssen somit weniger Zinsen und Kosten einkalkulieren, um sich eine Micro-Living-Wohnung leisten zu können.

Warum ist Micro-Living so beliebt?

Micro-Living ist vor allem deswegen so beliebt, weil es alle positiven Eigenschaften des Wohnens in sich vereint. Die Bewohner haben eine eigene Wohnung, die sie ganz Ihren persönlichen Vorlieben und Wünschen gemäß einrichten und gestalten können. Die Wohnungen sind hervorragend eingerichtet und bieten beispielsweise freies WLAN und praktische Küchenzeilen. Alles ist auf kurze Wege ausgelegt, sodass jeder Teil der Wohnung sehr gut zu erreichen ist. Von der Eingangstür bis zum Balkon sind es nur wenige Schritte und wer einen Telefonanruf entgegennehmen möchte, erreicht das Telefon von allen Zimmern aus innerhalb weniger Sekunden.

Micro-Living ist praktisch, modern und wohnlich zugleich.


Hinzu kommt, dass die Menschen durch das Micro-Living intensiv am Leben in Ballungszentren teilnehmen können, obwohl die Mietpreise sehr stark ansteigen. Sie haben die Möglichkeit, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen, haben angesagte Clubs in der Nähe und müssen nur kurze Wege zu ihrer Arbeit in Kauf nehmen. Häufig stehen Micro-Living-Wohnungen in der Nähe von Grünanlagen, auch Cafés, Museen und Kinos sind in großer Zahl vorhanden. In den Ballungszentren besteht ergänzend die Möglichkeit, ein Auto to go zu nutzen und auf einen Flughafen für Urlaubsreisen zurückzugreifen. Nicht zuletzt ist die Nachbarschaft im Micro-Living-Umfeld sehr jung und offen, sodass schnell Freundschaften geschlossen werden können.

Das Micro-Living zeichnet sich auch dadurch aus, dass minimale Nebenkosten entstehen und die Interior-Lösungen in den einzelnen Wohnungen ein optimales Platzangebot bieten. Es gibt spezielle Get-Together-Bereiche, um einander besser kennenzulernen und die stilvolle und moderne Möblierung spricht die meisten Menschen sehr an.

An diese Zielgruppe richtet sich das Micro-Living

Das Micro-Living wird den Veränderungen am Immobilienmarkt gerecht und richtet sich gezielt an alleinstehende Menschen. Denn am Markt ist aktuell ein klarer Trend hin zu Single-Wohnungen erkennbar. Singles haben in der Regel einen geringeren Platzbedarf als zum Beispiel Paare oder Familien. Entsprechend kommen sie mit dem auf Minimalismus ausgelegten Micro-Living sehr gut zurecht. Insbesondere Studierende interessieren sich für diesen Wohntrend. Sie haben hierdurch die Möglichkeit, am aktiven Stadtleben teilzunehmen und alle Vorteile zu nutzen, die ein Ballungszentrum bietet. Aber auch Geschäftsreisende, die nur selten zu Hause sind, profitieren von dieser Wohnform enorm. Sie haben an verschiedenen Orten einen festen Wohnsitz und können diesen auf ihren Reisen gezielt nutzen. Hierbei steht die Zweckmäßigkeit im Vordergrund, was dem Konzept des Micro-Living sehr entgegenkommt.

Tendenziell wird das Micro-Living von jüngeren Menschen genutzt, die Ihren Wohnbereich vor allem sehr zweckmäßig betrachten. Zudem entscheiden sich solche Menschen für eine Wohnung aus diesem Bereich, die an einem Kontakt zu ihren Nachbarn interessiert sind. Die Anonymität der Großstadt ist im Micro-Living-Bereich nicht sonderlich ausgeprägt, stattdessen gehen die Menschen in hauseigenen Fitnesszentren und Clubräumen aufeinander zu, lernen sich kennen und helfen sich gegenseitig.

Unterschiedliche Ansätze beim Micro-Living

Im Bereich des Micro-Living gibt es ganz unterschiedliche Ansätze und Wohnformen. Sehr beliebt sind beispielsweise modulare Wohnraum-Würfel, die flexibel eingesetzt und genutzt werden können. Ebenso sind sogenannte Tiny-Houses nach wie vor Verkaufsschlager. Diese entsprechen in ihrer Größe tendenziell einer Wohnung, sind aber stärker an den Wohnkomfort und die Eigenständigkeit eines Hauses angelehnt.

Des Weiteren gewinnen smarte Fertighäuser immer mehr an Popularität. Im Bereich des Micro-Living ist es praktisch, wenn sich alle Maschinen digital steuern lassen. Gerade die Young Professionals, an die sich das Micro-Living gezielt richtet, sind an digitalen Technologien sehr interessiert und erwarten diese auch in ihren Wohnungen. Nicht zuletzt ist das Green-Living äußerst angesagt. Die Menschen achten darauf, dass sie durch ihr Wohnen die Umwelt nicht zu stark belasten und in Ihrem Wohnbereich möglichst wenig Ressourcen einsetzen.

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