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Mann ruft Schlüsseldienst - und ist schockiert über "Dienstleistung"

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In Unterfranken staunte ein Mann nicht schlecht über die rabiate Herangehensweise des Schlüsseldienstes.
In Unterfranken staunte ein Mann nicht schlecht über die rabiate Herangehensweise des Schlüsseldienstes. © dpa/Holger Hollemann

Ein Mann aus Unterfranken schloss sich vor Kurzem versehentlich aus seiner Wohnung aus. Um die Tür zu öffnen, wählte der Schlüsseldienst jedoch nicht den üblichen Weg.

Es kann jedem so leicht passieren: Einmal nicht aufgepasst und schon hat man sich aus der eigenen Wohnung ausgesperrt. So geschehen auch am Samstagmorgen, den 2. Februar, in Schweinfurt, wo ein 68-Jähriger nicht mehr in seine Wohnung kam. Da er jedoch sein Mobiltelefon dabei hatte, fand er schnell die Nummer einer Firma heraus, die Schlüsseldienste vermittelt. Doch es kam nicht so wie erwartet.

Mann ruft Schlüsseldienst - wie dieser vorgeht, macht sprachlos

Wie die Polizei Unterfranken berichtet, war ein Schlüsseldienst unmittelbar zur Stelle - jedoch benutzte dieser nicht, wie vom 68-Jährigen erwartet, das mitgeführte Werkzeug, sondern trat die Tür kurzerhand ein. Anschließend stellte er dem schockierten Mann für seine "Dienstleistung" eine Rechnung, die einen dreistelligen Bargeldbetrag forderte.

Der Mann weigerte sich, die Rechnung zu bezahlen und so verließ der Schlüsseldienst ohne weitere Forderungen das Mehrfamilienhaus.

Auch interessant: Schlüsseldienst-Abzocke: Münchner berichtet von horrenden Summen - und dreister Masche.

Video: Schutz vor Abzocke - Tipps vom Schlüsseldienst

Schlüsseldienst rufen: Darauf sollten Sie achten

Nun ermittelt die Polizei Unterfranken in dem Fall und sucht nach dem Schlüsseldienst-Mitarbeiter und überprüft auch die Vermittlungsfirma. Zudem gibt die Polizei Verhaltenstipps bezüglich Schlüsseldiensten:

Passend dazu: Mit diesen Praktiken ziehen Ihnen Schlüsseldienstabzocker 440 Euro aus der Tasche.

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