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Lebkuchen: So schmeckt die Vorweihnachtszeit

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Wenn die Weihnachtsmärkte ihre Pforten geöffnet haben und der Duft von Sternanis, Macisblüte und Zimt in der Luft liegt, wissen wir: Weihnachten ist nicht mehr weit.

Und was wäre die Adventszeit ohne saftige Lebkuchen, Printen und Pfefferkuchen? Allerdings gibt es bei der klassischen Weihnachtsleckerei große Qualitätsunterschiede – wir sagen, worauf es bei Lebkuchen ankommt. 

Lebkuchen, Printen und Pfefferkuchen richtig aufbewahren 

Ob es nun Lebkuchen, Printen, Gewürz-, Honig- oder Pfefferkuchen heißt – es handelt sich jeweils um einen aus würzigem Teig hergestellten Keks. Je nach Region variieren Zutaten und Namen. So reihen sich in den Regalen Nürnberger Lebkuchen an Aachener Printen und Pulsnitzer Pfefferkuchen. Viel Wissenswertes über die verschiedenen Lebkuchenarten gibt es auch hier im Kaufland Magazin nachzulesen.

Lebkuchen sind eine Dauerbackware, Pfefferkuchen und Co enthalten kaum Wasser, Fett und Milch. Wenn man das Gebäck richtig lagert, hält es sehr lang. Bis zu vier Monate Aufbewahrung schaden weder der typischen Konsistenz noch dem Geschmack. Einzige Bedingung: Die Lebkuchen müssen luftdicht, trocken und kühl aufbewahrt werden, am besten in einer Blechdose. Hart gewordenen Lebkuchen oder die von Natur festeren Printen werden weicher, wenn man einen aufgeschnittenen Apfel mit in die Dose legt.

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Qualitätsunterschiede bei Lebkuchen erkennen 

Bei Lebkuchen gibt es große Qualitätsunterschiede. „Die Zutaten, die in einen Lebkuchen hineingehören, sind so teuer, dass es eigentlich unmöglich ist, fünf Stück für zwei oder drei Euro zu verkaufen“, erklärt Bäcker und Qualitätsprüfer Manfred Stiefel vom Deutschen Brotinstitut. Die Hauptbestandteile eines guten Lebkuchens sind Nüsse, Marzipan und Honig. Der Mehlanteil beträgt höchstens zehn Prozent. Je mehr Nüsse im Lebkuchen, desto hochwertiger ist er. Bei feinem Lebkuchen muss der Nuss- und Mandelanteil bei mindestens 12,5 Prozent liegen, feinster Lebkuchen muss sogar mindestens 25 Prozent enthalten. Erkennen lässt sich eine hohe Qualität auch am Schokoladenüberzug: Eine dicke Schicht ist nicht nur für den Geschmack entscheidend, sondern auch für die Haltbarkeit. 

Lebkuchen gesünder als Schokolade 

Obwohl Lebkuchen viel Zucker enthält, ist er gesünder als Schokolade. Das liegt an den weiteren Zutaten: Zimt und Ingwer bringen einen erhöhten Blutzucker ins Gleichgewicht, Ballaststoffe fördern die Verdauung. Nelken enthalten Antioxidantien und Eugenol. Erstere schützen die Körperzellen, Eugenol wirkt Entzündungen besonders im Magen- und Darmbereich entgegen. Die B-Vitamine aus Nüssen und Mandeln steigern das Wohlbefinden, Anis beruhigt den Magen und Kardamom fördert die Konzentration. Da darf man in der Vorweihnachtszeit auch schon mal öfter zu Lebkuchen greifen.

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