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Kostenfreie Spiele im Internet – Das sollten Unterhaltungshungrige wissen

Kostenfreie Spiele im Internet – Was gibt es darüber alles zu wissen?
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Kostenfreie Spiele im Internet – Was gibt es darüber alles zu wissen?

Die Menge an Onlinespielen, die sich kostenfrei spielen lassen, nimmt rasend zu. Anfang der 2000er Jahre fingen Games an zu boomen, die direkt im Browser ohne Installation einer Anwendung spielbar waren.

Die Menge an Onlinespielen, die sich kostenfrei spielen lassen, nimmt rasend zu. Anfang der 2000er Jahre fingen Games an zu boomen, die direkt im Browser ohne Installation einer Anwendung spielbar waren. Heute sind etliche Spiele dazugekommen, die kostenlos herunterzuladen sind und sich hinter Bezahltiteln nicht verstecken müssen. Das Free-to-play-Geschäftsmodell ist eine noch recht junge Entwicklung, deren weiterer Verlauf sich schwierig abschätzen lässt. Klar ist aber, dass das Modell sowohl für Hersteller als auch für Spieler eine Menge Vorteile bietet. Allerdings gibt es auch den ein oder anderen Haken.

Der Trend des „Free-to-play“-Geschäftsmodells

Auf der kostenfreien Streaminplattform Twitch können Spielebegeisterte aus der ganzen Welt anderen Spielern beim Spielen zuschauen. Während sich im September 2012 noch durchschnittlich 77 764 Zuschauer auf Twitch befanden, waren es im September 2020 ganze 2 202 200 Zuschauer. Das muss man sich erst einmal vergegenwärtigen: Mehr als zwei Millionen Menschen schauen durchschnittlich gleichzeitig permanent anderen Menschen beim Spielen zu.

Zu den beliebtesten und daher auch meistgestreamten Spielen auf Twitch gehören League of Legends mit 135 Millionen gestreamten Stunden im September 2020, Counter-Strike: Global Offensive mit 53,7 Millionen und Dota 2 mit 38,1 Millionen Stunden. Sowohl League of Legends, als auch Dota 2 wurden von Anfang im Free-to-play-Modell veröffentlicht. Das heißt, dass zumindest die

grundlegenden Spielinhalte von allen Spielern mit entsprechender Hardware im PC kostenlos genutzt werden konnten. Seit Ende 2018 ist auch Counter-Strike: Global Offensive kostenlos spielbar.

Spiele, die am häufigsten gestreamt werden, erfreuen sich natürlich auch einer riesigen Spielerzahl. Die meisten Zuschauer der Streams spielen, wenn nicht regelmäßig, zumindest ab und an auch selbst die Spiele, bei denen sie Profis auch beim Spielen zuschauen.

Einerseits befeuerte Twitch jegliche Videospiele und machte sie noch populärer, als sie es sowieso schon waren. Andererseits waren die Free-to-play-Spiele sicherlich auch ein wichtiger Motor für den Aufstieg Twitchs. Ohne sie würden heute sicher viel weniger Menschen die Plattform nutzen. Das liegt in erster Linie daran, dass die Spiele kostenlos spielbar sind. So hat jeder mit einem halbwegs modernen Computer die Möglichkeit, diese Spiele auszuprobieren. Doch dass die Spiele kostenfrei spielbar sind ist nicht der einzige Grund für ihre Beliebtheit.

Warum sind Free-to-play-Games so beliebt?

Kostenfreie Spiele im Internet erfreuen sich oft einer großer Spielerzahl. Was natürlich auch daran liegt, dass sie eben zunächst einmal nichts kosten.

* Viele Free-to-play-Games mit großer Spielerzahl sind beliebt, weil sie schlichtweg gut programmierte Spiele sind. Ein F2P-Game wird sich nur solange behaupten können, bis ein besseres Spiel auf den Markt kommt. Denn sollte dieses ebenfalls wieder kostenfrei sein, werden sie Spieler schnell umsteigen. Daher versuchen Spielentwickler den Spielern auch gute Spiele anzubieten.

* Unfaire Modelle, bei denen Spieler nur dann erfolgreich sein können, wenn sie mittels Bezahlinhalten eben doch Geld ausgeben, setzen sich auf Dauer nur selten durch. Somit bleiben gute und faire Spiele an der Spitze.

* Das Free-to-play-Modell bindet Spieler oft ganz automatisch durch seine Qualität. Spieler sind dann oft bereit, freiwillig ein wenig Geld auszugeben, um beispielsweise zusätzliche Spielinhalte oder optische Upgrades für ihre Charaktere, Waffen und Ähnliches

auszugeben. Die dadurch eingespielten Beträge sind zwar oft gering, in der Masse bringen sie den Entwicklern aber durchaus oftmals hohe Gewinne. Werden diese wieder in das Spiel investiert, können bereits gute Spiele immer besser und somit auch immer attraktiver für (neue) Spieler werden.

* Dadurch, dass sich zusätzliche Inhalte freischalten und damit oft auch die Schwierigkeit eines Spiels herabsetzen lässt, haben auch unerfahrenere Spieler die Möglichkeit, in einem Spiel zu bestehen. Sie müssen zwar ein wenig Geld bezahlen, das nehmen viele aber in Kauf, damit der Einstieg leichter fällt. Auch diese Option sorgt für immer mehr Anhänger des Free-to-play-Modells.

Diverse Möglichkeiten, kostenlos online zu spielen

Browserspiele – Ein anhaltender Trend

Browserspiele lassen sich sofort im Internetbrowser und meist ohne Installation irgendeiner Datei spielen.

Wie bereits erwähnt zählen Browserspiele zu den am längsten im Internet verfügbaren Spielen, die kostenlos von jedem gespielt werden können. Die ersten Browserspiele nutzten schon Anfang der 2000er Jahre einen Webbrowser als Benutzerschnittstelle, um Spielern kostenloses Spielvergnügen zu ermöglichen. Vorausgesetzt natürlich, es war ein Computer vorhanden, der mit dem Internet verbunden war und der über einen Browser verfügte.

Man unterscheidet in der Regel zwischen serverseitigen und clientseitigen Browserspielen Browserspielen. Bei ersteren, also bei serverseitig ablaufender Programmlogik erfolgt die Berechnung des Spiels auf den Servern des Spielanbieters. Bei clientseitigen Spielen hingegen wird die Programmlogik heruntergeladen und sie läuft anschließend in der Browserumgebung ab. Die Berechnung des Spielgeschehens erfolgt dann vollständig oder zumindest zu Teilen auf dem eigenen Computer.

Auch Casinospiele, wie Slots gibt es inzwischen schon kostenfrei und als Browserspiel im Netz zu finden.

Bei serverseitigen Browserspielen haben Spieler oft die Möglichkeit mit unzähligen fremden Spielern zusammen zu spielen. Meistens handelt es sich dabei um Strategie-, Simulations- oder Rollenspiele, viele davon sind außerdem rundenbasierend. Das ist damit zu begründen, dass die Techniken, die auf der Serverseite für derlei Anwendungen zum Einsatz kommen für kontinuierliche, schnelle Benutzerinteraktion und Echtzeitgrafik nicht wirklich geeignet sind.

Clientseitige Browserspiele finden in der Regel im „Singleplayer-Modus“ statt. Dabei ist eigentlich fast jedes Genre von Rätsel- über Plattformer- bis hin zu sogar Casinospielen diverser kostenfreier Anbieter vertreten. Gerade letztere gibt es noch nicht solange, im Zuge des Free-to-play-Trends werden aber auch sie immer verbreiteter. Gut ist dabei, dass hier zwar etwa hochwertige Slots im Browser gespielt werden, dabei aber völlig auf den Einsatz von realem Geld verzichtet werden kann. Das ist eine gute Möglichkeit, der Gefahr zu entgehen, echtes Geld zu verspielen. Gleichzeitig bietet es Casinospielern die Möglichkeit, sich ein eventuell außer Kontrolle geratenes Spieleverhalten mit Echtgeld abzugewöhnen. Immer wieder testen übrigens auch Webseiten, wie etwa Chip Browsergames und geben entsprechende Empfehlungen.

Wer hingegen eher aus Spieleklassiker steht, kann sich ebenfalls freuen. Das Internet Archive nämlich macht viele dieser Klassiker ebenfalls über den Internetbrowser kostenfrei zugänglich. Browserbasierte Emulatoren zaubern einem hier Pac-Man, Prince of Persia, Die Siedler 2 oder auch SimCity auf den Bildschirm. Ein Blick in diese fantastische Bibliothek lohnt sich auf jeden Fall!

Multiplayer-Titel mit großer Spielerzahl

Während bei Browserspielen meist keine großen Dateien auf den PC geladen werden müssen, sieht das bei aufwendigen Free-to-play-Games schon anders aus. Während das bereits erwähnte Dota 2 knappe 6 Gigabyte groß ist und für League of Legends etwa 8 GB freier Festplattenspeicher erforderlich sind, können andere kostenlose Online-Multiplayertitel auch gerne mal absurde Festplattenanteile belegen. Um den Shooter Modern Warfare: Warzone braucht man zwar kein Geld, es müssen hier aber beispielsweise 175 GB auf der Festplatte frei sein. Gemeinsam mit dem wiederum kostenpflichtigen Hauptspiel sind es fast 200 GB. So viel Platz hat nicht jeder.

Doch es handelt sich dabei auch einfach um ein riesiges Spiel mit aufwendigen Inhalten. Das ist auch die Erklärung der Entwickler für die Spielgröße. Genau deshalb gehört Warzone auch zu den Multiplayer-Titeln, die sich einer großen Spielerzahl erfreuen. Für lau eine so großartige Spielwelt mit so professionell programmierter Spielmechanik und einer riesigen Spielerzahl vorzufinden – davon konnte man vor ein oder zwei Jahrzehnten noch nur träumen.

Heute sind solche kostenfreien Multiplayer-Giganten aus der Online-Videospielwelt nicht mehr wegzudenken. Wir haben daher auch noch fünf aktuell empfehlenswerte Titel (Stand: 23.10.2020) zusammengetragen, die Spielehungrige einmal ausprobieren sollten. Sie lassen sich in der Regel einfach über die Seite des Herstellers downloaden.

* Fortnite gehört wie auch Warzone zu den großen Battle-Royale-Spielen der Stunde. Auch hier versucht man als ein Spieler unter vielen auf einer Insel oder in einem begrenzten Areal zu überleben und der letzte zu sein, der noch steht. Anders als Warzone setzt Fortnite auf eine Comicoptik und auf Crafting-Elemente, wie man sie etwa aus dem Spiel Minecraft nennt. Gerade jüngere Spiele dürfte Fortnite daher ansprechen.

* In die Riege der lohnenswerten Battle-Royale-Games kann sich auch Apex Legends einreihen. Hier können die Spieler in einer Art Science-Fiction-Welt diverse Helden auswählen, die mit individuellen Fähigkeiten ausgestattet sind. Dabei wird immer in Teams aus drei Spielern gespielt. Auch hier gilt: Das Team, das als letztes übrig ist, gewinnt eine Runde.

Call of Duty: Warzone – einer der derzeit beliebtesten kostenfreien und wirklich großen Titel im Internet.

* Mit der erwähnten Counter-Strike Global Offensive ist das Spiel Valorant zu vergleichen. Valorant vermischt Helden- und Taktik-Shooter-Elemente miteinander. Zwei Fünferteams treten gegeneinander an, wobei jeder Spieler im Team mit unterschiedlichen Fähigkeiten ausgestattet ist. Zwischen den Runden können die Spieler eine Ingame-Währung (also kein Echtgeld!) zum Kauf von Versorgungsgütern und Waffen verwenden, um die Stärke des Teams zu erhöhen.

* Wer nicht so gerne mit tödlicher Munition, sondern lieber mit Bällen schießt, kann ja mal in das Auto-Fußballspiel Rocket League hineinschnuppern. Das ist seit September 2020 nämlich auch kostenlos und gehört seit Langem zu den beliebtesten Online-Multiplayerspielen. In Teams zu maximal viert oder auch im 1-gegen-1-Modus muss man hier versuchen, mit einem Auto, das man steuert, die meisten Bälle in das gegnerische Tor zu schießen. Fußball mit Autos eben. So einfach das Spielprinzip auch klingt, so schwierig ist es zu meistern. Außerdem macht das Spiel nach einiger Zeit Laune!

* Eines der aktuell beliebtesten Spiele im Internet überhaupt ist auch Among Us. Das Spiel kann nicht nur auf dem PC, sondern auch auf mobilen Android- und iOS-Geräten gespielt werden. Allerdings muss mit den Mitspielern stets kommuniziert werden, weshalb es am PC zuhause am besten funktioniert. Im Spiel gibt es zwei Fraktionen: Crewmitglieder und Betrüger. Wer die Betrüger sind, wissen die nichteingeweihten Crewmitglieder nicht. Nun geht es als Crewmitglied darum, die Betrüger zu identifizieren. Die Aufgabe der Betrüger wiederum ist es, die Crewmitlgieder zu eliminieren. Ein riesiger Spaß mit Freunden ist hierbei vorprogrammiert!

Große Vertriebsplattformen und kostenlose Angebote

Im Internet gibt es so einige große Vertriebsplattformen für Videospiele. Der Epic Games Store, GamesPlanet, AllYouPlay und allen voran natürlich Steam gehören unter anderem zu den bekanntesten. Auf Steam beispielsweise, der Vertriebsplattform der Firma Valve, die als Entwickler unter anderem für die Videospielklassiker Half Life 1 und 2 oder auch für Portal 1 und 2 bekannt sind, kaufen täglich unzählige Spieler ein. Gekaufte Spiele erscheinen dann in einer plattformeigenen Bibliothek und können von dort gestartet werden.

Was hat dies alles nun mit kostenlosen Spielen im Internet zu tun?

Auch in Appstores auf dem Smartphone finden sich immer wieder kostelone Onlinespiele.

Nun – bei Steam, aber auch in vielen anderen Gamestores (unter anderem auch dem iOS-Store auf Apple-Geräten) gibt es immer wieder auch kostenfreie Spiele zu ergattern. Oft handelt es sich dabei um simplere und unbekannte Spiele. Hin und wieder aber ergreifen die Stores die Gelegenheit zu Werbezwecken und bieten größere und tolle Titel kostenlos an, die sich eben oft auch mit anderen oder alleine übers Internet spielen lassen. Es lohnt sich daher, regelmäßig bei den bekannten Stores vorbeizuschauen.

Pen and Paper – Interaktiv mit Freunden spielen

Wenn es draußen kalt wird oder man sich aufgrund erhöhter Ansteckungsgefahr mit grassierenden Viren nicht aus dem Haus traut, denkt man vielleicht betrübt an Zeiten, in denen man ganz einfach mit Freunden etwas interaktives spielen konnte. Doch hierfür gibt es eine Lösung. Sie kann Among us lauten, richtig, doch auch komplexere Spiele, die an klassische Brettspiele erinnern, sind über das Internet möglich.

Per Videotelefonie nämlich können Pen and Paper-Abenteuer gemeinsam mit der Clique oder einer Gruppe Spielehungriger erlebt werden. Bei gametee, einer Website, die sonst gerne Merchandise-Artikel rund um die Spielekultur verkauft, lässt sich zurzeit kostenlos ein sogenanntes „Social Distancing - Printables Package“ herunterladen. Enthalten ist hier ein ganzes Abenteuer-Paket samt Charakterbögen, Karten, Anleitungen, ausdruckbaren Gegenständen und vielem mehr.

Wer also schon immer einmal Pen and Paper ausprobieren möchte, aber nie die Gelegenheit dazu hatte – hier ist sie und genügend Zeit sollte momentan ja auch vorhanden sein.

Sind F2P-Games wirklich völlig kostenlos?

Viele Free-to-play-Games, hierunter auch einige der ganz großen Titel, sind zwar kostenlos herunterlad- und spielbar, sie verursachen in vielen Fällen aber doch Kosten. Man könnte das „versteckte Kosten“ nennen.

Häufig entstehen diese Kosten dadurch, dass manche Spielinhalte einen so großen Vorteil bieten, dass sie über Sieg oder Niederlage entscheiden können. Dieses Phänomen trägt den Namen passender Weise den Namen Pay2Win. Wer sich bestimmte Waffen im Spiel kauft, ein praktisches Item oder wer einen enorm starken Charakter freischaltet, indem er Echtgeld einsetzt, ist den anderen Spielern mitunter sofort überlegen. In einigen Fällen führt das dazu, dass alle Spieler, die eine Chance haben möchten, Pay2Win-Inhalte erkaufen müssen. Andernfalls müssten sie etliche Stunden Spielzeit investieren, um auf das gleiche Level zu kommen, wie die Spielgegner oder sie wären sogar selbst dann noch im Nachteil.

Bei Browsergames und vielen Smartphone Spielen sieht man sich oftmals einer Masse an Werbung ausgesetzt. Diese kann sogar mitten während des Spiels aufpoppen und mindert in den meisten Fällen deutlich das Spielvergnügen. Wer sie entfernen möchte, muss dafür ebenfalls in die Tasche greifen und oft einige Euro investieren. Nicht selten kommt es außerdem auch hier oft zu einem Punkt, an dem Kaufinhalte unabdingbar werden, um im Spiel überhaupt weiterkommen zu können.

Das Problem vieler Onlinespiele: Nach einer Weile muss gezahlt werden, um bestimmte Inhalte freizuschalten. Wer dann schon tief im Spiel steckt, bezahlt meist mit echtem Geld, um im Spiel weitermachen zu können.

Nicht unerwähnt bleiben darf auch der Punkt der Kostenkalkulierbarkeit. Es sollte klargeworden sein, dass bei Free-to-Play-Spielen diverse Kosten im Nachhinein entstehen können. Da Spieler vor Spielbeginn nicht wissen, wofür diese Kosten konkret entstehen können und wie hoch sie sind, ist auch vor Beginn eines Spiels schlecht abzuschätzen, wie viel Geld es einen im Endeffekt kosten wird. Wer sich ein herkömmliches Videospiel im Handel kauft, zahlt dafür vielleicht dreißig oder auch einmal siebzig Euro. Dann aber steht dem Spielvergnügen keine Kostenhürde mehr im Weg. Ein Free-to-Play-Game kostet im schlimmsten Fall aber viel mehr. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn das Spiel sich zu einem Lieblingsspiel entwickelt und man immer mehr tolle Inhalte begehrt, die nur mit Echtgeld freizuschalten sind.

Gibt es bei kostenfreien Onlinespielen weitere Haken?

Neben den nicht selten auftretenden versteckten Kosten haben vermeintlich kostenfreie Spiele im Internet häufig noch mehr Nachteile. Auch diese müssen nicht auftreten, sie tun es aber durchaus immer wieder – leider gerade auch bei bekannten und beliebten Spielen.

Die Präsentation

Einer der größten Nachteile ist sicherlich, dass viele kostenfreie Onlinespiele eine technisch minderwertige Präsentation haben. Spiele, wie das bereits empfohlene Modern Warfare: Warzone stellen Ausnahmen dar. Sie können mit herkömmlichen Bezahltiteln mithalten, sind aber dementsprechend dann auch gerne mal hunderte von Gigabyte groß.

Etliche andere Spiele können in Sachen Grafik und Details aber nicht wirklich punkten. Der Grund dafür ist verständlich: Natürlich wollen Entwickler gerade bei kostenfreien Spielen auch Spieler gewinnen, die vielleicht noch einen alten PC besitzen und für neuere Spiele ganz einfach nicht über die notwendige Hardware verfügen. Darunter leiden dann alle Spieler und vor allem diejenigen, die sich teure PCs zugelegt haben und spielerisch gute Titel dann mit traurig schlechter Grafik spielen müssen.

Der spielerische Anspruch

Bei einigen kostenfreien Spielen ist der Anspruch vor allem anfangs so niedrig, dass sich Vielspieler*innen schnell langweilen.

In eine ähnliche Sparte schlägt das Problem des spielerischen Anspruchs. Nicht nur die Grafik ist oft auf einem niedrigen Niveau, auch das Gameplay vieler Free-to-Play-Games ist oft so einfach, dass es erfahrenen Spielern nur eine kurze Zeit lang Spaß macht. Auch kommt es vor, dass der Einstieg sich zieht und das Spiel erst nach einigen Stunden anspruchsvoller und somit für Vielspieler spannend wird.

Auch dafür findet sich der Grund in der Spielergewinnung. Entwickler möchten, dass jeder ihre kostenfreien Spiele spielen kann und somit beispielsweise auch zum potenziellen Konsumenten von Bezahlinhalten wird. Deshalb wird der spielerische Anspruch auf ein Minimallevel gesenkt, damit auch Casual-Gamer sich nicht abschrecken lassen.

Das Problem der Updates

Zu guter oder besser gesagt schlechter Letzt können auch Updates ein Problem bei F2P-Titeln darstellen. Grundsätzlich sind solche Updates eigentlich im Sinne der Spieler. Häufig fixen Entwickler damit Bugs, also bisher vorhandene Fehler im Spiel, die den Spielspaß getrübt haben. Auch andere Spielverbesserungen und neue Spielinhalte werden mit den Updates oft eingebracht. Doch solche Updates können ein Spiel auch verschlechtern.

Immer wieder kommt es etwa vor, dass ein Update im Spiel zur Verfügung stehende Items, wie Waffen so stark verändert, dass das Spiel bei einem Großteil der Spieler als schlechter wahrgenommen wird. Sei es, weil eine Waffe so viel an Kraft eingebüßt hat, dass nun eine neue mit Echtgeld gekauft werden muss oder dass eine Rüstung so „overpowered“ wird, dass man gegen Spieler, die sie sich gekauft haben, keine Chance mehr hat. Alle diese Dinge sind auf keinen Fall auszublenden, wenn man tiefer in ein kostenloses Onlinespiel eintauchen möchte.

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