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Hausstaubmilben: So sagen Sie den Spinnentieren den Kampf an

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Von: Sabrina Meußel

Unangenehme Bettgefährten: Hausstaubmilben sind der zweithäufigste Auslöser für Allergien.
Unangenehme Bettgefährten: Hausstaubmilben sind der zweithäufigste Auslöser für Allergien. © Pixabay

Sie leben überall in der Wohnung und sind der zweithäufigste Auslöser für Allergien: Hausstaubmilben. Wie Sie die Spinnentiere stoppen, lesen Sie hier.

Immer mehr Menschen in Deutschland leiden an Allergien. Eine der häufigsten ist die Hausstaubmilbenallergie. Steht der Frühjahresputz an, geht es zwar einem Großteil des Wohnungsschmutzes an den Kragen - die kleinen Spinnentiere aber bleiben.

Unangenehme Mitbewohner und Bettgefährten: Hausstaubmilben

Vorneweg: Milbenbefall hat nichts mit fehlender Hygiene zu tun. Hausstaubmilben sind überall dort, wo es dunkel, warm und feucht ist. Perfekte Lebensbedingungen bieten:

Vor allem im Bett machen sie es sich bequem. Denn dort verlieren Sie des Nachts viele Hautschuppen, von denen sich die ungebetenen Gäste ernähren. An sich sind Hausstaubmilben völlig harmlos. Doch ihr Kot enthält Allergene, auf die viele von uns mit Schnupfen, Juckreiz und im schlimmsten Fall auch Asthma reagieren.

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Tipps, wie Sie Hausstaubmilben vorbeugen

Auch wenn sich Milben nicht vollständig entfernen lassen, so können Sie ihnen mit ein paar Handgriffen zumindest das Leben erschweren.

1. Bettzeug aufschütteln und heiß waschen: Im Sommer können sich mehr als zehn Millionen Milben in Ihrem Bett tummeln. Schütteln Sie die Bettwäsche täglich auf, wird es für das Krabbelgetier ziemlich ungemütlich. Wechseln Sie Ihr Bettzeug außerdem alle zwei bis drei Wochen und waschen Sie die Bezüge bei mindestens 60 Grad - besser noch bei 95 Grad. Hin und wieder auch Kissen und Decken einen Waschgang in der Maschine gönnen. Zudem empfiehlt es sich, die Matratze jedes viertel Jahr zu wenden.

2. Regelmäßig saugen und wischen: Wer häufig staubsaugt und die Wohnung herauswischt, verhindert, dass die Allergene in die Luft gelangen. Tipp: Tragen Sie beim Putzen eine Atemmaske oder einen Mundschutz, um keine allergische Reaktion auszulösen.

3. Mehrmals täglich lüften: Wenn Milben etwas nicht mögen, dann ist es frische und trockene Luft. Deshalb mehrmals am Tag lüften und die Luftfeuchtigkeit sowie die Raumtemperatur im Schlafzimmer möglichst niedrig halten - 18 Grad sind ideal.

Übrigens: Regelmäßiges Lüften beugt auch Schimmel vor. Neben dem Bad ist das Schlafzimmer der anfälligste Raum für einen Pilzbefall.

Wenn es bereits zu spät ist: Hausstaubmilbenallergie

Von geröteten, juckenden Augen über eine verstopfte Nase bis hin zu Neurodermitis und Atembeschwerden: Ein Test beim Allergologen hat ergeben, dass Sie unter einer Hausstaubmilbenallergie leiden. Antihistaminika und Glucocorticoid-Medikamente können bei allergischen Reaktionen Abhilfe schaffen. Um Ihre Beschwerden dauerhaft zu lindern beziehungsweise loszuwerden, gibt es außerdem diese zwei Lösungen: 

So sieht ein Bett aus, das jahrelang von Wanzen bewohnt wurde.

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sm

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