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Gartenarbeit im Oktober: Wer noch Gehölze pflanzt, kann sich im Frühjahr über prächtige Pflanzen freuen

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Von: Andrea Stettner

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Wenn die ersten Blätter von den Bäumen fallen, ist im Garten noch lange nicht Schluss. Welche wichtigen Gartenarbeiten im Oktober noch anstehen.

Im Oktober kann es tagsüber noch einmal richtig warm werden, während sich nachts langsam der erste Frost ankündigt. Im Garten stehen jetzt die letzten Pflanz- und Schneidearbeiten an. Aber auch der Rasen bedarf noch einiger Pflege.

Gartenarbeit im Oktober: Unempfindliche Gehölze und Sträucher wachsen am besten, wenn sie im Herbst gepflanzt werden.
Gartenarbeit im Oktober: Unempfindliche Gehölze und Sträucher wachsen am besten, wenn sie im Herbst gepflanzt werden. © Shotshop/Imago

Gartenarbeit im Oktober: Das ist jetzt zu tun

Folgende Gartenarbeiten warten im Oktober auf Sie:

Herbstpflanzung von unempfindlichen Gehölzen

Im Oktober lassen sich jetzt wunderbar alle unempfindlichen Gehölze pflanzen. Dazu gehören etwa Obstbäume (wie Apfel, Birne, Pflaume), wurzelnackte Rosen sowie alle Wildgehölze. Eine Herbstpflanzung hat den Vorteil, dass die Pflanzen im Frühjahr bereits Wurzeln gebildet haben. Dadurch werden sie robuster und sind weiterentwickelter als ihre Artgenossen, die erst im Frühling gepflanzt werden. Trockenzeiten machen ihnen dann weniger aus. Frostempfindliche Pflanzen wie etwa Hibiskus oder Schmetterlingsflieder sollten dagegen erst im Frühjahr gesetzt werden.

Pflanzen umziehen

Zwischen Oktober und März können Sie ungünstig platzierte Gehölze und Sträucher umziehen. Voraussetzung: Sie stehen nicht länger als 5 Jahre an ihrem Platz und es herrscht frostfreies Wetter.

Staudenpflege im Herbst

Das Stauden-Jahr neigt sich im Oktober langsam dem Ende zu. Schenken Sie dem Staudenbeet deshalb noch einmal Aufmerksamkeit, indem Sie Unkraut zupfen und verwelkte Blüten und Blätter entfernen. Der Boden kann jetzt noch einmal aufgelockert und mit einer dünnen Mulchschicht bedeckt werden.

Gehölze im Oktober schneiden

Bevor der Winter hereinbricht, vertragen im Oktober noch einige Gehölze einen Rückschnitt. Dazu zählen laut eines Berichts des NDR zum Beispiel:

Hecken dürfen ab dem 1. Oktober wieder stärker beschnitten oder sogar ganz gerodet und durch neue ersetzt werden. Von März bis September sind nur leichte Form- und Pflegeschnitte erlaubt, um brütende Vögel und andere Lebewesen nicht zu stören. Dies sieht das Bundesnaturschutzgesetz vor. Wer dagegen verstößt, muss mit saftigen Bußgeldern bis zu 100.000 Euro rechnen.

Vorkehrungen gegen Frost

Oktober-Nächte können bereits klirrend kalt werden. Um frostempfindliche Pflanzen zu schützen, gilt es ein paar Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. So empfiehlt der Gartenexperte Bartos:

Gartenarbeit im Oktober: Rasen von Laub befreien und düngen

Heruntergefallenes Laub mag zwar wunderschön aussehen, aber mit der Zeit schadet es dem Rasen. Unter der feuchten Laubschicht können sich nämlich Pilzkrankheiten breit machen. Um den Rasen gesund zu halten und gut auf den Winter vorzubereiten, sollten Sie deshalb das Laub vom Grün entfernen und spätestens im Oktober einen Herbstrasendünger ausbringen. Letzterer macht den Rasen robuster gegen Frost.

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