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Wirtschaft in Panik: 12.000 Händler in Baden-Württemberg könnten Lockdown nicht überleben

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Von: Julian Baumann

Vielen Menschen strömen am letzten Tag vor dem Lockdown zu Einkäufen durch die Innenstadt.
Die Innenstadt von Stuttgart war am letzten Verkaufstag vor dem Lockdown gut besucht - das wird viele Händler jedoch nicht retten. © Christoph Schmidt/dpa

Der harte Lockdown in Baden-Württemberg könnte für viele Händler die Insolvenz bedeuten. Der Handelsverband rechnet im schlimmsten Fall mit bis zu 12.000 Geschäftsschließungen.

Stuttgart - Aufgrund der sehr ernsten Corona-Lage in Baden-Württemberg trat am heutigen Mittwoch der harte Lockdown in Kraft. Für mindestens dreieinhalb Wochen müssen Geschäfte und Läden im Land geschlossen bleiben. Das bringt die Händler im Südwesten in arge Bedrängnis. Der Landeshandelsverband rechnete bei den bisherigen Maßnahmen mit rund 6.000 Geschäftsschließungen und Insolvenzen in den nächsten zwei Jahren. Durch den Lockdown könnte sich die Zahl im schlimmsten Fall verdoppeln. Die Geschäftsführerin fordert staatliche Hilfe für die Branche der Händler, so wie sie auch dem Gastrogewerbe gewährt wurde.

Wie BW24* berichtet, könnten 12.000 Händler in Baden-Württemberg den Lockdown nicht überleben.

Wegen der sehr ernsten Lage aufgrund des Coronavirus in Baden-Württemberg (BW24* berichtete), gilt ab diesen Mittwoch ein landesweiter Lockdown. *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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