Tödlicher Unfall auf A3

Feuerwehrmann spritzt Gaffer nass – jetzt droht ihm Verfahren!

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Feuerwehrleute stehen am Donnerstag auf der A3 bei Weibersbrunn an der Unfallstelle.

Weibersbrunn - Nach einem Unfall mit drei Toten auf der A3 spritzt ein Feuerwehrmann die Gaffer nass, die im Vorbeifahren die Leichen filmen. Warum ihm jetzt ein Verfahren droht: 

Nach dem schrecklichen Unfall am Donnerstag auf der A3 hatte die Feuerwehr zu ungewöhnlichen Mitteln gegriffen, um die Gaffer vom Filmen und Fotografieren abzuhalten. Mit einem Schlauch spritzte ein Feuerwehrmann Wasser auf die Lastwagen, die langsam an der Unfallstelle nahe Aschaffenburg vorbeifuhren oder sogar stehenblieben.

In einem Fall habe ein Lkw-Fahrer sogar quer im Führerhaus gelegen, um bessere Aufnahmen machen zu können, berichtet ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. 

Doch obwohl viele anstelle des Feuerwehrmanns wohl genauso gehandelt hätten, droht ihm jetzt Ärger! Wie die BILD-Zeitung am Samstag berichtet, müsse die Staatsanwaltschaft nun ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr einleiten. Auch ein Sprecher der örtlichen Feuerwehr habe darauf hingewiesen, dass das Verhalten des Mannes nicht in Ordnung gewesen sei.

An der Unfallstelle wurden am Donnerstag von mehr als zehn Lastwagenfahrern die Personalien aufgenommen. Sie müssen jetzt ein Bußgeld zahlen.

dpa/kab

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