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Virologe Drosten hält verlängerte Corona-Quarantäne wegen Mutationen für unnötig

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Von: Sabrina Kreuzer

Christian Drosten, Direktor Institut für Virologie, Charité Berlin nimmt an einer Pressekonferenz zur aktuellen Lage um die Corona Pandemie teil.
Die Quarantänezeit wegen der britischen Mutante zu verlängern, sei derzeit eher nicht nötig, sagt Virologe Christian Drosten. © Michael Kappeler/dpa

Wegen der Mutationen des Coronavirus in Baden-Württemberg hat die Landesregierung die Corona-Quarantäne von 10 auf 14 Tage verlängert. Virologe Christian Drosten hält das für nicht notwendig.

Stuttgart/Berlin - Um zu verhindern, dass sich die neuen Mutationen des Coronavirus weiter ausbreiten, gilt seit vergangener Woche eine härtere Corona-Quarantäne im Südwesten. Wer sich mit dem Virus infiziert hat, muss nun anstatt zehn Tagen für 14 Tage isoliert werden. Und: Wenn bei einer infizierten Person eine Virusmutation nachgewiesen wird, müssen nicht nur alle Kontaktpersonen, sondern zukünftig auch alle Haushaltsangehörigen der jeweiligen Kontaktpersonen in die 14-tägige Quarantäne. Wie BW24* berichtet, gibt es für den Virologen Christian Drosten derzeit keine „wissenschaftliche Grundlage“ für eine Verlängerung der Quarantänezeit.

Das Coronavirus breitet sich weiterhin in Baden-Württemberg aus. (BW24* berichtete). *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.Media.

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