Britische Mutation

Virologe Drosten hält verlängerte Corona-Quarantäne wegen Mutationen für unnötig

Christian Drosten, Direktor Institut für Virologie, Charité Berlin nimmt an einer Pressekonferenz zur aktuellen Lage um die Corona Pandemie teil.
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Die Quarantänezeit wegen der britischen Mutante zu verlängern, sei derzeit eher nicht nötig, sagt Virologe Christian Drosten.

Wegen der Mutationen des Coronavirus in Baden-Württemberg hat die Landesregierung die Corona-Quarantäne von 10 auf 14 Tage verlängert. Virologe Christian Drosten hält das für nicht notwendig.

Stuttgart/Berlin - Um zu verhindern, dass sich die neuen Mutationen des Coronavirus weiter ausbreiten, gilt seit vergangener Woche eine härtere Corona-Quarantäne im Südwesten. Wer sich mit dem Virus infiziert hat, muss nun anstatt zehn Tagen für 14 Tage isoliert werden. Und: Wenn bei einer infizierten Person eine Virusmutation nachgewiesen wird, müssen nicht nur alle Kontaktpersonen, sondern zukünftig auch alle Haushaltsangehörigen der jeweiligen Kontaktpersonen in die 14-tägige Quarantäne. Wie BW24* berichtet, gibt es für den Virologen Christian Drosten derzeit keine „wissenschaftliche Grundlage“ für eine Verlängerung der Quarantänezeit.

Das Coronavirus breitet sich weiterhin in Baden-Württemberg aus. (BW24* berichtete). *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.Media.

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