Zu wenig Unterschriften

Verdi scheitert mit Petition zu US-Telekom-Tochter

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Verdi-Chef Frank Bsirske. 

Berlin - Verdi ist mit einer Petition zu Arbeitsbedingungen bei der US-Tochter der Deutschen Telekom am nötigen Quorum gescheitert.

Die Gewerkschaft wollte den Petitionsausschuss des Bundestages dazu bringen, sich mit der aus Verdi-Sicht gewerkschaftsfeindlichen Politik von T-Mobile US zu befassen. Allerdings verfehlte Verdi mit fast 45 000 Teilnehmern die nötigen 50 000 Unterschriften, wie die Gewerkschaft am Sonntag in Berlin mitteilte. Verdi setzt nun darauf, dass sich der Petitionsausschuss des Parlaments dennoch mit dem Thema befasst. Der Ausschuss könne das beschließen, so Verdi.

„Als mit Abstand größter Anteilseigner der Deutschen Telekom sollte der deutsche Staat nicht nur seine Kritik am Verhalten der Telekom-Manager zum Ausdruck bringen, sondern auch dazu beitragen, dass globale Arbeitsstandards eingehalten werden und in Zukunft Verstöße gegen das Arbeitsrecht und gegen internationale Regeln unterbunden werden“, sagte Verdi-Chef Frank Bsirske. Der Bund ist mit knapp 32 Prozent größter Anteilseigner des Bonner Konzerns.

dpa

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