USA einig mit China: Zollabbau für Technologie-Produkte

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Mit der Ausdehnung des internationalen Handelsabkommens könne der erste wesentliche Abbau von Zöllen innerhalb von 17 Jahren erfolgen. Foto: Narendra Shrestha

Peking (dpa) - Die USA und China haben sich laut der amerikanischen Regierung auf die Ausdehnung des internationalen Handelsabkommens für Informationstechnologie (ITA) auf weitere Produkte geeinigt. Das teilte der US-Handelsbeauftragte Michael Forman in Peking mit.

Mit dem "Durchbruch" sei der Weg frei für "die Fortsetzung und den schnellen Abschluss" entsprechender Gespräche bei der Welthandelsorganisation (WTO). Nun könne der erste wesentliche Abbau von Zöllen bei der WTO in 17 Jahren erfolgen. Das ITA für Produkte wie Computer, Telekommunikationsgeräte oder Halbleiter wurde 1997 verabschiedet.

Die USA warfen den Chinesen bislang vor, die Erweiterung des Abkommens bei der WTO zu blockieren. Der weltgrößte Exporteur von Informationstechnologie habe bisher zu viele Ausnahmen gefordert. Das ausgedehnte ITA schafft nach US-Angaben rund 200 Zölle ab. Darunter fielen auch Druckerpatronen, Navigationsgeräte, Lautsprecher, Videospielgeräte oder Maschinen für die Kernspintomographie. Es gehe um Exporte in Höhe von rund einer Billion Dollar (800 Mrd Euro).

Nach der Einigung zwischen den USA und China könnten die seit 2012 laufenden Gespräche mit 54 beteiligten Ländern in Genf im Dezember weitergehen, sagte Forman.

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