Neue Umfrage

Verluste für Merkel und AfD - Söder in Top 10, Gabriel fällt aus Ranking

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Angela Merkel.

Union und AfD haben dem neuen ZDF-"Politbarometer" zufolge in der Wählergunst leicht verloren, zulegen konnten dagegen Linke und Grüne.

Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die CDU/CSU nach der am Freitag veröffentlichten Umfrage auf 33 Prozent, einen Punkt weniger als zuvor. Die AfD verschlechterte sich ebenfalls um einen Punkt auf 13 Prozent. Die SPD bliebe unverändert bei 20 Prozent, die FDP bei acht Prozent.

Die Linke würde einen Punkt zulegen auf zehn Prozent (plus eins), ebenso die Grünen auf 13 Prozent (plus eins). Wie bisher hätte damit neben einer großen Koalition von den politisch denkbaren Bündnissen nur eine Jamaika-Koalition aus CDU/CSU, FDP und Grünen eine parlamentarische Mehrheit.

Özdemir der große Gewinner

Die Liste der zehn wichtigsten Politiker wurde im Mai von den Befragten neu zusammengestellt. Wieder dabei sind demnach der Grünen-Abgeordnete Cem Özdemir und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), nicht mehr dazu zählen der frühere SPD-Chef Sigmar Gabriel und Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU), die beide fast neun Jahre lang durchgängig in den Top Ten vertreten waren.

Nach Schäubles Ausscheiden liegt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf Platz eins der Liste, trotz eines deutlich verschlechterten Durchschnittswerts von 1,1 (Mai: 1,5). Es folgen, mit nur unwesentlich schlechterer Bewertung, Özdemir mit 1,1, Finanzminister Olaf Scholz (SPD) mit 1,0 (zuvor 1,2) und Außenminister Heiko Maas (SPD) mit 1,0 (zuvor 0,8).

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Söder belegt Rang 10

Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht legt mit 0,6 (zuvor 0,3) deutlich zu und rückt auf Platz fünf vor, auch Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) kann sich mit 0,3 (zuvor 0,1) in Rang und Note verbessern. Danach kommen FDP-Chef Christian Lindner mit 0,2 (Mai: 0,2) und SPD-Chefin Andrea Nahles mit 0,2 (Mai: 0,2). Die beiden letzten Plätze belegen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) mit 0,1 (zuvor 0,3) und Söder mit 0,1.

Die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen befragte für das ZDF-"Politbarometer" diese Woche 1284 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte. Der Fehlerbereich beträgt bis zu drei Prozentpunkte.

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afp

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