Unternehmen in Crailsheim

Tönnies will Schlachtbetrieb in Baden-Württemberg übernehmen

Der Fleischkonzern Tönnies aus Rheda-Wiedenbrück (NRW) hat seinen Schlachtbetrieb wieder hochgefahren und schlachtet nun wieder in einer zweiten Schicht Schweine. 
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Seit Verschärfung der Hygienebedingung darf Tönnies seinen Schlachtbetrieb allmählich wieder hochfahren.

Etwa einen Monat lang musste Tönnies seine Arbeit pausieren. Jetzt fährt das Unternehmen seinen Schlachtbetrieb allmählich wieder hoch. Eine neue Gesetzeslage ab 2021 stellt Tönnies jedoch vor Herausforderungen. Der Konzern hat daher Pläne für ein Unternehmen in Baden-Württemberg.

Crailsheim/Schwäbisch Hall - Aufgrund einer Masseninfektion mit dem Coronavirus hatten die Behörden dem Schlachtbetrieb Tönnies eine Zwangspause ab Mitte Juni angeordnet. Ab Mitte Juli wurde die Arbeit in Rheda-Wiedenbrück jedoch wieder aufgenommen. Seitdem steigen die Schlachtzahlen. Jetzt sieht sich Tönnies jedoch mit einer neuen Gesetzeslage konfrontiert, die 2021 in Kraft tritt.

Wie BW24* berichtet, hat Tönnies aufgrund eines neuen Gesetzentwurfs Pläne für ein Unternehmen in Crailsheim in Baden-Württemberg. Der Konzern möchte den Schlacht- und Zerlegekonzern Lazar übernehmen.

Aufgrund diverser Corona-Ausbrüche in Schlachtbetrieben, trat Mitte Juli eine neue Corona-Verordnung des Wirtschafts- und Sozialministeriums der Landesregierung in Kraft. Ein Schlachtbetrieb erhob jedoch Einspruch und darf die strengen Corona-Regeln umgehen (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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