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Täter mit Messer und Schusswaffe auf der Flucht: Mindestens 30 Tote bei Angriff in Thailand

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Von: Jennifer Lanzinger

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Bei einem tödlichen Angriff auf einen Kindergarten in Thailand wurden mindestens 30 Menschen getötet, darunter mehrere Kinder. Erste Details sind bereits bekannt.

Update vom 6. Oktober 2022, 11.45 Uhr: Ein ehemaliger Polizeibeamter hat in einer Kindertagesstätte in Thailand ein Blutbad angerichtet und mehr als 30 Menschen getötet. Vize-Polizeichef Torsak Sukwimol sprach am Donnerstagnachmittag zunächst von mindestens 34 Toten, später stieg die Zahl auf 36. Unter den Opfern sind den Angaben zufolge 24 Kinder.

Zwölf weitere Menschen wurden verletzt. Die Bluttat ereignete sich im Bezirk Na Klang in der Provinz Nong Bua Lamphu im Nordosten des Landes. Das örtliche Krankenhaus rief zu Blutspenden auf, wie die Zeitung Khaosod berichtete.

Der Täter soll mit Schusswaffen und Messern bewaffnet gewesen sein und sich gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude verschafft haben, zitierte die Zeitung Bangkok Post die Behörden. Dann habe er umgehend das Feuer eröffnet. Anschließend soll der Täter zunächst in einem weißen Pick-up auf der Flucht gewesen sein. Verschiedenen Medienberichten zufolge soll er sich später selbst getötet haben. Zuvor habe er auch seine Frau und sein Kind getötet.

Die Angehörigen der Opfer seien völlig verzweifelt, schrieb Khaosod. Die Hintergründe der Tat sind derweil noch völlig unklar. Der Täter soll wegen Drogendelikten aus dem Polizeidienst entlassen worden sein.

Ursprungsmeldung: Nong Bua Lam Phu/Thailand - Mindestens 30 Menschen wurden bei einem Angriff in Thailand getötet. Wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die Polizei berichtet, hat ein mit einem Messer und einer Schusswaffe bewaffneter Mann demnach eine Kindertagesstätte gestürmt. Unter den Todesopfern seien demnach auch Kinder. Der Angriff ereignete sich in der nördlichen Provinz Nong Bua Lam Phu, der Täter habe nach dem Angriff die Flucht ergriffen. Die Hintergründe sind noch unklar.

Täter mit Messer und Schusswaffe auf der Flucht: Mindestens 30 Tote bei Angriff in Thailand

Bei dem Verdächtigen handelt es sich laut Polizei um einen ehemaligen Polizisten. Der 34-Jährige sei mit einem Gewehr, einer Pistole und einem Messer bewaffnet. Wie die Nachrichtenagentur AFP weiter berichtet, habe der Mann danach auch seine eigene Familie und sich selbst getötet.

Auch in Russland sorgte ein Angriff vor kurzem für Entsetzen. Nach dem Amoklauf an einer Schule ist die Zahl der Todesopfer laut russischer Behörden weiter gestiegen. Der mutmaßliche Täter brach zuvor in die Schule ein.

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