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Aktivisten benennen Platz nach George Floyd - viele halten die Aktion für verfehlt

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Von: Berkan Cakir

Das Straßenschild am Erwin-Schoettle-Platz in Stuttgart wurde mit „George-Floyd-Platz“ überklebt.
Umstrittene Aktion: Das Straßenschild am Erwin-Schoettle-Platz in Stuttgart wurde überklebt. © Montage: 0711United/BW24

In Stuttgart haben Aktivisten auf dem stark frequentierten Erwin-Schoettle-Platz ein Schild mit dem Namen George Floyds angebracht. Einige halten die Aktion für verfehlt.

Stuttgart - George Floyd war vor einem Jahr bei einem Polizeieinsatz im US-amerikanischen Minneapolis ums Leben gekommen. Ein weißer Polizist hatte mehr als neun Minuten lang mit vollem Körpergewicht auf seinem Hals gekniet. Ein Jahr später, am Todestag von George Floyd, haben Stuttgarter Aktivisten nun zur Erinnerung an den Vorfall den Erwin-Schoettle-Platz umbenannt. Die Gruppe „0711 united“ brachte am 25. Mai auf einem der Straßenschilder des stark frequentierten Platzes in Stuttgart den Namen des durch Polizeigewalt verstorbenen Amerikaners an. Wie BW24* berichtet, ernten die Aktivisten aber Kritik, weil der Platz nach einem deutschen Widerstandskämpfer benannten ist.

Bereits im vergangenen Jahr hatten Unbekannte den Bismarckplatz in Stuttgart (BW24* berichtete) nach George Floyd benannt. *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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