Megaprojekt Stuttgart 21

Stuttgart 21 könnte sich durch den „Zusatzbahnhof“ weiter verzögern, sagt OB Nopper

Frank Nopper (CDU), Amtsverweser und gewählter Oberbürgermeister von Stuttgart, spricht während der Betonage der 14. Kelchstütze auf der Baustelle des neuen Hauptbahnhofs, der zum Bahnprojekt Stuttgart 21 gehört.
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Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) will keinen „Zusatzbahnhof“ zum Megaprojekt Stuttgart 21.

Die Bauarbeiten an dem Megaprojekt Stuttgart 21 dauern seit über zehn Jahren an. Die Landesregierung beschloss nun weitere Ergänzungen - die Stadt fühlt sich übergangen.

Stuttgart - Seit 2010 dauern die Bauarbeiten an dem Megaprojekt Stuttgart 21 an. Im Jahr 2025 soll das umstrittene Bahnprojekt zwischen Ulm und der Landeshauptstadt endlich fertiggestellt werden. Im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung wurden jedoch weitere Zusätze zu den bisherigen Plänen beschlossen. Weil das Projekt bei der Vollendung möglicherweise bereits an seine Grenzen stößt, soll bis 2040 ein Zusatzbahnhof entstehen. Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper kritisierte die Entscheidung und sagte, das Land habe die Stadt übergangen. Zudem verwies der CDU-Politiker auf die bisher geschlossenen Verträge. Wie BW24* berichtet, kann der „Zusatzbahnhof“ laut OB Nopper die Fertigstellung von Stuttgart 21 verzögern.

Das Bahnprojekt Stuttgart 21 wurde bereits im Jahr 1994 vorgestellt, die Kosten stiegen seitdem beständig an (BW24* berichtete). *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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