Handelsstreit

Russland nimmt westliche Waschmittel aus dem Verkauf

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Bestimmte Waschmittel etwa der Marke Persil von Henkel würden aus dem Handel genommen, bestätigte Behördensprecherin Anna Sergejewa der Deutschen Presse-Agentur.

Moskau - In einem Handelsstreit mit dem Westen ziehen die russischen Behörden Waschmittel europäischer Hersteller aus dem Verkehr.

Hygieneprodukte mehrerer Konzerne verstießen gegen die Schadstoffbestimmungen, teilte die Verbraucherschutzbehörde in Moskau am Dienstag mit. Die Behörde nannte namentlich unter anderem die russischen Ableger der deutschen Firmen Henkel sowie Werner & Mertz („Frosch“, „Erdal“). Bestimmte Waschmittel etwa der Marke Persil von Henkel würden aus dem Handel genommen, bestätigte Behördensprecherin Anna Sergejewa der Deutschen Presse-Agentur. Die Kontrollen würden fortgesetzt.

Zudem werde eine Fabrik von Henkel im Gebiet Perm überprüft. Eine Fabriksprecherin bestätigte dies. Nach eigenen Tests sei die Sicherheit der Produkte ausreichend gewährleistet, betonte Henkel-Mitarbeiterin Natalja Owakimjan der Agentur Tass zufolge.

Zuletzt hatten die russischen Behörden die französische Supermarktkette Auchan ins Visier genommen und sämtliche Filialen im Großraum Moskau kontrolliert. Um ein Embargo gegen westliche Lebensmittel durchzusetzen, vernichtet Russland seit August tonnenweise geschmuggelte westliche Nahrungsmittel.

dpa

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