Wegen Agrarsubventionen

USA reichen Milliarden-Klage gegen China ein

+
US-Präsident Barack Obama will gegen"unfaire" Handelsbedingungen vorgehen. 

Washington - Die USA haben gegen China wegen erhöhter Agrarsubventionen eine Milliarden-Klage vor der Welthandelsorganisation (WTO) eingereicht. Das ist der Grund dafür:

Wie Präsident Barack Obama am Dienstag mitteilte, will er damit gegen "unfaire" Handelsbedingungen für Reis, Weizen und Mais vorgehen. Nach Darstellung Washingtons verteilte China allein im Jahr 2015 rund 100 Milliarden Dollar (89 Milliarden Euro) mehr an Agrarsubventionen als nach den beim WTO-Beitritt der Volksrepublik 2001 vereinbarten Bedingungen zulässig gewesen wäre.

"Wenn andere Länder sich über die Regeln hinwegsetzen, um amerikanische Arbeiter und Landwirte zu benachteiligen, ziehen wir sie zur Rechenschaft", erklärte Obama. Landwirtschaftsminister Tom Vilsack sagte, die USA könnten noch weit mehr als die gegenwärtigen Agrar-Exporte im Wert von 20 Milliarden Dollar nach China liefern, wenn Peking sich an die WTO-Regeln hielte.

AFP

Bilder: So heftig hat der Regen im Westen zugeschlagen

Bilder: So heftig hat der Regen im Westen zugeschlagen

Chaos in Chile: Schneesturm legt die Hauptstadt lahm

Chaos in Chile: Schneesturm legt die Hauptstadt lahm

Undercover-Polizist: „Ich spüre, dass sich die Menschen hier unsicher fühlen“

Undercover-Polizist: „Ich spüre, dass sich die Menschen hier unsicher fühlen“

Kommentare