Porsche-Prozess startet mit Zeugenbefragungen ins neue Jahr

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Zum Jahresauftakt im Prozess gegen den früheren Porsche-Chef Wendelin Wiedeking sind laut Gericht ein leitender Mitarbeiter einer beteiligten Bank sowie ein Mitglied der Landesgruppe Niedersachsen der CDU/CSU-Fraktion geladen. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv

Stuttgart (dpa) - Zum Jahresauftakt werden im Prozess gegen den früheren Porsche-Chef Wendelin Wiedeking und seinen ehemaligen Finanzvorstand Holger Härter weitere Zeugen befragt.

Zur Verhandlung heute sind laut Gericht ein leitender Mitarbeiter einer beteiligten Bank sowie ein Mitglied der Landesgruppe Niedersachsen der CDU/CSU-Fraktion geladen.

Der Vorsitzende Richter hatte vor Weihnachten ein sogenanntes Selbstleseverfahren eingesetzt. Dieses sieht vor, dass bis zum 14. Januar bestimmte Unterlagen nicht mehr im Gerichtssaal verlesen werden. Die Verhandlung muss allerdings schon früher fortgeführt werden, weil das Verfahren nicht länger unterbrochen werden darf.

Porsche war 2008/2009 mit dem Versuch gescheitert, Volkswagen zu schlucken. Die Staatsanwaltschaft wirft Wiedeking und Härter vor, Anleger damals über ihre wahren Absichten getäuscht zu haben. 2008 schwankte der VW-Kurs stark, Aktionäre verloren Milliarden. Härter und Wiedeking hatten die Vorwürfe stets zurückgewiesen.

Erste Anklage der Staatsanwaltschaft

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