Österreich will geordnete Verteilung von Flüchtlingen

Österreich macht Druck: Der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann forderte Berlin auf, eine Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen einzuführen. Foto: Angelo Carconi
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Österreich macht Druck: Der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann forderte Berlin auf, eine Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen einzuführen. Foto: Angelo Carconi
"Open the border", "Merkel" und "Germany" rufen Flüchtlinge in Idomeni im Flüchtlingslager an der Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien. Foto: Kay Nietfeld
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"Open the border", "Merkel" und "Germany" rufen Flüchtlinge in Idomeni im Flüchtlingslager an der Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien. Foto: Kay Nietfeld
Mazedonische Grenzsoldaten am Grenztor zwischen Griechenland und Mazedonien. Die sogenannte Balkanroute ist faktisch geschlossen. Foto: Kay Nietfeld
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Mazedonische Grenzsoldaten am Grenztor zwischen Griechenland und Mazedonien. Die sogenannte Balkanroute ist faktisch geschlossen. Foto: Kay Nietfeld
Strömender Regen hat das Flüchtlingslager im nordgriechischen Idomeni zu einer Schlammwüste werden lassen. Foto: Kay Nietfeld
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Strömender Regen hat das Flüchtlingslager im nordgriechischen Idomeni zu einer Schlammwüste werden lassen. Foto: Kay Nietfeld
Mit der Blockade eines Güterzuges versuchen Flüchtlinge das Passieren der Grenze erzwingen. Foto: Kay Nietfeld
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Mit der Blockade eines Güterzuges versuchen Flüchtlinge das Passieren der Grenze erzwingen. Foto: Kay Nietfeld
Flüchtlinge lesen einen Flyer der griechischen Rgierung. Die Menschen werden gebeten, das Lager zu verlassen und eine bessere Unterkunft in Griecheland anzunehmen. Foto: Kay Nietfeld/
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Flüchtlinge lesen einen Flyer der griechischen Rgierung. Die Menschen werden gebeten, das Lager zu verlassen und eine bessere Unterkunft in Griecheland anzunehmen. Foto: Kay Nietfeld/
Ein Mann gibt einem Baby im Flüchtlingslager in Idomeni eine Flasche Milch. Nach Schließung der Balkanroute sind Tausende Menschen in dem Lager gestrandet. Foto: Kay Nietfeld
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Ein Mann gibt einem Baby im Flüchtlingslager in Idomeni eine Flasche Milch. Nach Schließung der Balkanroute sind Tausende Menschen in dem Lager gestrandet. Foto: Kay Nietfeld
An der Grenze zwischen Mazedonien und Griechenland gestrandete Menschen bei der Ausgabe von Lebensmitteln. Foto: Yannis Kolesidis
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An der Grenze zwischen Mazedonien und Griechenland gestrandete Menschen bei der Ausgabe von Lebensmitteln. Foto: Yannis Kolesidis

Wien (dpa) - Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) plädiert bei der Verteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU für geordnete Verhältnisse.

Die Flüchtlinge dürften sich ihre Zielländer nicht selbst aussuchen, "sonst stehen wir vor einer unbewältigbaren Aufgabe", sagte Faymann am Sonntagabend im ORF. Die schutzbedürftigen Männer, Frauen und Kinder müssten direkt aus Verteilerzentren an der EU-Außengrenze auf die einzelnen Mitgliedsstaaten aufgeteilt werden.

Wichtig sei nach der Schließung der Balkanroute etwaige Ausweichwege - über Bulgarien oder Italien - zu sichern. Nach Aussage des Kanzlers müssen entsprechende Vorbereitungen getroffen werden, bevor sich im Frühling wieder mehr Menschen auf den Weg nach Europa machen.

Die Einführung einer Obergrenze von 37 500 Asylbewerbern pro Jahr sei notwendig gewesen, um Österreich nicht zu überfordern. Man müsse die Realität des Flüchtlingskrise anerkennen und Maßnahmen setzen: "Wer das nicht sieht, hat nichts über für Ordnung. Der braucht sich dann nicht wundern, wenn das nicht menschlich ausgeht", sagte Faymann.

Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) solle sich ein Beispiel an der Entscheidung Wiens nehmen und ebenfalls eine Obergrenze einführen: "Es ist wichtig, dass die Kanzlerin auf unseren Kurs einschwenkt."

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