Niedersachsen testet Strecken-Radar

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Unter dem Namen "Section-Control" wird Strecken-Radar in Österreich schon seit längerem eingesetzt. Foto: Helmut Fohringer/Archiv

Hannover (dpa) - Der Strecken-Radar, den Niedersachsen zunächst in einem Modellprojekt an der B6 bei Hannover testet, unterscheidet sich von der in Nachbarländern wie Österreich, Italien oder Holland eingesetzten Technik.

Während dort das Abfotografieren der Autos beim Einfahren und Verlassen des kontrollierten Abschnitts für den Datenschutz kein Problem darstellt, muss in Deutschland ein Schritt zwischengeschaltet werden.

Das bei der Einfahrt erstellte Foto wird zunächst verschlüsselt, ebenso wie das zweite Foto beim Verlassen des Abschnitts. Nur wenn der Abgleich beider verschlüsselter Bilder eine Tempoüberschreitung ergibt, wird ein weiteres, klassisches Blitzer-Foto mit dem Gesicht des Fahrers angefertigt. Zur Beweissicherung wird dann auch auf das zwischengespeicherte Originalfoto von der Einfahrt zurückgegriffen.

Hält ein Fahrer sich an das Tempolimit, werden die erfassten Fotos sofort gelöscht, ohne dass es zwischenzeitlich eine Zugriffsmöglichkeit auf die Daten gibt. Schilder sollen deutlich auf den Strecken-Radar hinweisen.

Ministeriumsinfo zum Strecken-Radar

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