Selbstmordattentat

Neun Tote bei Anschlag auf Moschee in Pakistan

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Islamabad - Ein Selbstmordattentäter hat bei einem Anschlag auf eine Moschee in der nordpakistanischen Garnisonsstadt Rawalpindi mindestens acht Menschen mit in den Tod gerissen.

Mindestens 16 Menschen wurden nach Angaben der Rettungskräfte verletzt. Die Polizei teilte am Samstag mit, der Attentäter habe sich am Vortag vor dem Eingang der Moschee in die Luft gesprengt. Zuvor habe er versucht, auf das Gelände der Moschee zu gelangen. Dort hatten sich nach Angaben eines Augenzeugen etwa 150 Menschen versammelt.

Etwa 20 Prozent der Pakistaner sind Schiiten. Sunnitische Extremisten verüben immer wieder Anschläge auf die Minderheit. Sie halten Schiiten für Häretiker.

Die pakistanische Armee teilte indes mit, es seien neun Militärgerichte eingerichtet worden. Das Parlament hatte zuvor die Verfassung geändert, um Sondergerichte für Extremisten zu erlauben. Mitte Dezember hatten die Taliban bei einem Anschlag auf eine Schule in Peshawar mindestens 136 Kinder getötet.

dpa

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