Bär erschossen

Neue Erkenntnis zu den ausgebrochenen Zoo-Tieren: Sie waren nie weg

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Mehrere Raubtiere, unter anderem zwei Tiger, sind aus einem Zoo in Rheinland-Pfalz ausgebrochen (Symbolbild).

Die entflohenen Tiere des Zoos in der Eifel wurden laut Medieninformationen wieder eingefangen. Dabei waren die Tiere nicht außerhalb des Zoos.

Update 16.06 Uhr: Die in einem Zoo in der rheinland-pfälzischen Eifel zeitweise vermissten Raubtiere sind entgegen ersten Informationen der Behörden bis auf einen Bären doch nicht aus ihren Gehegen entkommen. 

Das sei wegen der Überschwemmungen zunächst nicht erkennbar gewesen, sagte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Arzfeld, Andreas Kruppert, am Freitag. Der Bär sei auf einem Weg im Zoo erschossen worden.

Bitburg - Die aus ihren Gehegen entkommenen Raubtiere in der rheinland-pfälzischen Eifel sind nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wieder eingefangen worden. Zuvor hatte der Trierische Volksfreund darüber berichtet. Zwei Löwen, zwei Tiger und ein Jaguar waren nach ersten Erkenntnissen am Freitag ausgerissen, ein Bär wurde erschossen.

Es handelt sich um den Eifel-Zoo in Lünebach. Dieser beherbergt nach eigenen Angaben rund 60 exotische und einheimische Tierarten und insgesamt rund 400 Tiere auf 30 Hektar, darunter Sibirische Tiger und Löwen.

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Ausbruch hängt wohl mit den schlimmen Unwettern zusammen

Die Menschen in der Nähe wurden aufgerufen, Häuser und Wohnungen zunächst nicht zu verlassen und bei Sichtung der Tiere die Polizei anzurufen. Bei der großen Suchaktion sind unter anderem Kräfte von Feuerwehr und Polizei sowie Tierärzte im Einsatz. 

Eifel Zoo in Lünebach.

Über der Eifel hatte ein großes Unwetter getobt, das in einigen Gegenden für Schäden gesorgt hatte. Ob ein Zusammenhang mit dem Ausbruch der gefährlichen Tiere besteht, war zunächst unklar. Die Bild-Zeitung berichtet von Überschwemmungen im Zoo. Ein Fluss sei über die Ufer getreten und habe Zäune unterspült. Dadurch konnten die Raubkatzen ausbrechen. Der Kreisbehörde lagen dazu zunächst keine Informationen vor. Sie wollte am Freitagnachmittag bei einer Pressekonferenz in Bitburg über weitere Details informieren.

Vergleichbares passierte 2016 in Leipzig

Der Kölner Kaufmann Hans Wallpott erwarb 1965 Teile des heutigen Zoogeländes, das früher zur Fischzucht diente. Mit den Jahren wurde der Zoo ausgebaut und erweitert. Bis heutig ist der Eifel-Zoo im Besitz der Familie Wallpott.

2016 waren zwei Löwen im Leipziger Zoo aus ihrem Gehege ausgebrochen. Zu dem Zeitpunkt war der Zoo noch geschlossen. Einer der Löwen musste erschossen werden, das andere Tier konnte in das Gehege zurückgedrängt werden.

Interessant: Koala-Bären droht das Aussterben in freier Wildbahn

afp/ dpa

Wem haben wir den Zoo zu verdanken:

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