Gemeinsame Kabinettssitzung geplant

Kurz kommt nach München - Söder will enges Verhältnis zur österreichischen Regierung

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Regierungsklausur in Österreich

Die österreichische Bundesregierung und die bayerische Landesregierung wollen zukünftig enger zusammenarbeiten. 

München/Wien  - Am 20. Juni wollen die Regierungen von Österreich und Bayern erstmals eine gemeinsame Kabinettssitzung abhalten. Geplanter Treffpunkt ist nach Angaben der bayerischen Staatskanzlei die rund 200 Kilometer östlich von München gelegene oberösterreichische Stadt Linz.

Bereits an diesem Mittwoch wollen sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) zu einem Gedankenaustausch in der Staatskanzlei in München treffen - dabei wird es auch um die Vorplanungen für die Zusammenkunft der beiden Regierungen gehen. Kurz und die CSU verbindet bereits seit Langem ein enges Verhältnis, vor zwei Jahren sprach Kurz etwa als Gast auf dem CSU-Parteitag in München.

Mit der bayerisch-österreichischen Kabinettssitzung solle die besondere gegenseitige Wertschätzung zum Ausdruck gebracht werden, hieß es aus der Staatskanzlei in München. Es sei keineswegs selbstverständlich, dass sich eine Bundesregierung mit einer Landesregierung treffe. An gemeinsamen Themen dürfte es Söder, Kurz und Co bei ihrem Treffen nicht mangeln - beide Länder widmen dem Schutz ihrer Grenzen große Aufmerksamkeit. 

Seit Dezember regiert Kurz in Wien mit einer Koalition von ÖVP und der rechtspopulistischen FPÖ.

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dpa

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