Milliardenschäden durch Diebe und unehrliche Mitarbeiter

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Eine Frau steckt in einem Fotogeschäft eine Kamera unter ihre Jacke. Foto: Jan-Philipp Strobel/Illustration

Köln (dpa) - Ladendiebe und unehrliche Mitarbeiter haben 2014 im Handel wieder Schäden von mehreren Milliarden Euro angerichtet, die die Verbraucher über höhere Preise tragen müssen.

Das geht aus einer Studie des Handelsforschungsinstituts EHI hervor, die am Mittwoch bei einer Konferenz in Köln präsentiert wird. Insgesamt summierten sich die Warenverluste inklusive Mehrwertsteuer im vergangenen Jahr auf 3,9 Milliarden Euro, hieß es in der Studie. Das ist genauso viel wie im Vorjahr. Hinzu kämen rund 1,3 Milliarden Euro an Investitionen in Technik und Personal zur Diebstahlvermeidung.

Vor allem professionell organisierter Ladendiebstahl bereite den Händlern Sorgen, hieß es. Neben den Verbrauchern wird auch der Staat geschädigt. Ihm entgeht eine hohe dreistellige Millionensumme an Mehrwertsteuer. Beliebte Klauartikel sind erfahrungsgemäß kleine, teure Waren wie Kosmetik, Rasierklingen, Brillen oder Smartphones.

EHI-Kongress

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