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Lidl und Co. : Angst vor Menschenmassen - „Kunden werden aggressiver“

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Von: Julian Baumann

Provisorische Schutzmaßnahmen schützen Kassierer und Kassiererinnen in einer Filiale der Drogeriemarktkette Budni.
Durch bereits bewährten Hygienekonzepte sind Lidl und Co. vorbereitet - die Angst vor Hamsterkäufen bleibt jedoch. © Christian Charisius/dpa

Am Dienstag war aufgrund des Lockdowns der letzte Tag im Weihnachtsgeschäft. Discounter befürchten nun einen Ansturm auf ihre Filialen.

Neckarsulm - Durch den am gestrigen Mittwoch in Kraft getretenen Lockdown in Deutschland sind nahezu alle Geschäfte und Läden geschlossen. Dadurch sind die Weihnachtseinkäufe nur noch online zu tätigen. Eine weitere Möglichkeit besteht jedoch in Form des „Non-Food“-Sortiments der Discounter und Supermärkte, die für die Grundversorgung der Bevölkerung auch weiterhin geöffnet haben. Ob Lidl und Co. auch weiter Elektronik, Mode und Spielzeug verkaufen dürfen oder auf Lebensmittel und Drogerieartikel beschränkt werden, ist aktuell noch nicht beschlossen. Sollte ein solches Verbot in Baden-Württemberg nicht in Kraft treten, könnte sich der Weihnachtsrummel in die Discounter-Filialen verlagern. Dann steht den Mitarbeitern eine harte Woche vor Weihnachten bevor.

Wie BW24* berichtet, wächst bei Lidl und Co. die Angst vor Menschenmassen - „Kunden werden aggressiver“.

Neben Lidl und Co. haben auch die Filialen des Drogerieriesen dm aus Karlsruhe trotz des Lockdowns geöffnet (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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