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Lawinen-Drama: Mann wird in den Tod gerissen - seine Frau sieht alles mit an

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Von: Sonja Plagmann

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Rettungsaktion Air Zermatt
Bei einem Lawinen-Unglück konnte am Sonntag ein Mann nur noch tot geborgen werden. (Symbolbild) © dpa / Jean-Christophe Bott

Bei einer Skitour wurde ein 60-jähriger Allgäuer am Sonntag von einer Lawine verschüttet. Er wurde nur noch tot geborgen.

Kleinwalsertal - Eine Skitour mit seiner Ehefrau endete für einen Mann am Sonntag tödlich. Der 60-Jährige und seine Frau, die beide aus dem Allgäu stammen, waren auf einen Berg im österreichischen Kleinwalsertal gestiegen. Doch bei der einer Abfahrt der Ifenmulde passierte das schreckliche Drama: Der 60-Jährige, der vorausgegangen war, löste eine Lawine aus und wurde von dieser erfasst und verschüttet. Das teilte die Polizei am Sonntag mit. 

Lesen Sie auch: Tragisches Ende einer Skitour: Rund 15 Minuten unter dem Gipfel des Jägerkamp am Spitzingsee ist am Samstagmorgen ein Münchner zusammengebrochen. Jede Hilfe kam zu spät.

Allgäuer Alpen: Nach Lawine Mann in drei Metern Tiefe gefunden

Rettungskräfte orteten den Mann etwa eine Stunde später mittels einer Sonde in drei Metern Tiefe und bargen ihn. Wiederbelebungsversuche durch zwei Notärzte vor Ort blieben erfolglos, der Verschüttete konnte nur noch tot geborgen werden. Seine Ehefrau wurde von dem Schneebrett nicht erfasst und blieb unverletzt.

Das Unglück ist in diesem Winter nicht das erste Lawinen-Drama: Im November wurde ein ganzes Dorf in Südtirol von einer Lawine verschüttet. In Ostoberbayern hat sich unterdessen auf glatter Straße ein tragischer Unfall ereignet. Am selben Wochenende starb auch ein Mann aus Bayern in Österreich - er stürzte von einem Balkon.

In der Nähe von Salzburg ist ein Flugzeug abgestürzt. An Bord waren ein deutscher Pilot und seine beiden Töchter. Der Mann überlebte den Absturz nicht.

In Tirol wurden kürzlich außerdem zwei Eiskletterer von einer Lawine erfasst. Ein Mann aus Bayern wurde von den Schneemassen komplett begraben, berichtet Merkur.de*. 

spl (mit Material von dpa)

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. 

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