Trotz sinkender Infektionszahlen

Kretschmann dämpft Hoffnung auf baldiges Reisen

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, kommt zu den Koalitionsverhandlungen zwischen Bündnis 90/Die Grünen und CDU.
+
Winfried Kretschmann dämpft die Hoffnung auf baldige Reisen - für eine Trendwende sei es noch zu früh.

Die Infektionszahlen in Baden-Württemberg sinken langsam. Für Ministerpräsident Winfried Kretschmann ist das jedoch noch nicht ausreichend, um mehr Freiheiten beim Reisen zu erlauben.

Stuttgart - Reisen ins Ausland und auch im eigenen Land sind seit mehreren Monaten nahezu undenkbar oder mit strengen Auflagen verbunden. Durch die sinkenden Infektionszahlen in Baden-Württemberg wächst nun bei vielen die Hoffnung, bald wieder Reisen zu können. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sieht das in naher Zukunft jedoch nicht. Laut ihm seien Reisen besonders problematisch, da Reiserückkehrer beispielsweise auch die Virusmutationen in den Südwesten brachten. Die Bundesnotbremse sieht Lockerungen erst ab einer Inzidenz von unter 100 vor, Baden-Württemberg befindet sich mit aktuell 173,1 noch deutlich darüber. Laut dem Regierungschef sind die nur langsam sinkenden Zahlen noch keine Trendwende. Wie BW24* berichtet, nimm Kretschmann Hoffnung auf baldiges Reisen - „sehe ich erstmal nicht“.

Aufgrund des Coronavirus in Baden-Württemberg (BW24* berichtete) sind Urlaubsreisen seit langer Zeit nicht möglich. *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare