Es geht um sechs Milliarden Dollar

Deutsche Bank prüft offenbar Russland-Deals auf Geldwäsche

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Dunkle Wolken über den Zwillingstürmen der Deutschen Bank in Frankfurt: Das Geldhaus durchleuchtet Transaktionen über möglicherweise rund 6 Milliarden US-Dollar. Foto: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main - Der Geldwäsche-Verdacht bei Kunden der Deutschen Bank in Russland schwelt weiter. Das Geldhaus durchleuchte Transaktionen über möglicherweise rund 6 Milliarden US-Dollar.

Das schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eingeweihte Personen. Die Untersuchung umfasse demnach den Zeitraum von 2011 bis Anfang 2015.

Die Deutsche Bank hatte Mitte Mai auf einen Bericht des "Manager Magazins" hin bestätigt, dass sie "eine kleine Zahl von Händlern" in Moskau beurlaubt habe, bis eine interne Untersuchung abgeschlossen sei. Auch die deutsche Finanzaufsicht Bafin war eingeschaltet worden. Weder die Deutsche Bank noch die Bafin wollten den neuerlichen Bericht auf Nachfrage kommentieren. Auch bei der zuständigen Aufsichtsbehörde, der Bank of Russia, hieß es: "Kein Kommentar."

Es besteht den Berichten zufolge der Verdacht, dass Kunden der Deutschen Bank über bestimmte Finanzgeschäfte an den Behörden vorbei Rubel unter anderem in US-Dollar getauscht haben. Es handele sich um eine Summe, die in Euro gerechnet mindestens eine dreistellige Millionenhöhe erreiche, hatte das "Manager Magazin" berichtet.

dpa

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