Bekannte Russin an Board

Drei Tote bei Flugzeugabsturz in Südhessen

Beamte der Kriminalpolizei und Luftfahrtexperten untersuchen das Wrack eines am Vortag abgestürzten Geschäftsflugzeuges in der Nähe des Flugplatzes Egelsbach. Foto: Boris Roessler
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Beamte der Kriminalpolizei und Luftfahrtexperten untersuchen das Wrack eines am Vortag abgestürzten Geschäftsflugzeuges in der Nähe des Flugplatzes Egelsbach. Foto: Boris Roessler
Die Miteigentümerin der S7-Gruppe, Natalija Filjowa, ist beim Absturz eines Kleinflugzeuges in Südhessen ums Leben gekommen. Foto: Valery Titievsky/Kommersant
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Die Miteigentümerin der S7-Gruppe, Natalija Filjowa, ist beim Absturz eines Kleinflugzeuges in Südhessen ums Leben gekommen. Foto: Valery Titievsky/Kommersant
Feuerwehrleute in Schutzanzügen halten Brandwache nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs auf einem Spargelfeld. Foto: Gregor Bauernfeind
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Feuerwehrleute in Schutzanzügen halten Brandwache nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs auf einem Spargelfeld. Foto: Gregor Bauernfeind
Die Überreste eines Kleinflugzeugs liegen auf einem Spargelfeld. Die viersitzige Maschine fiel in ein Spargelfeld in Erzhausen bei Darmstadt. Foto: Boris Roessler
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Die Überreste eines Kleinflugzeugs liegen auf einem Spargelfeld. Die viersitzige Maschine fiel in ein Spargelfeld in Erzhausen bei Darmstadt. Foto: Boris Roessler
Fahrzeuge von Polizei und Feuerwehr nahe der Absturzstelle eines Kleinflugzeugs. Foto: Boris Roessler
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Fahrzeuge von Polizei und Feuerwehr nahe der Absturzstelle eines Kleinflugzeugs. Foto: Boris Roessler
Ein völlig zerstörter Streifenwagen und ein Opel stehen nach einer Frontalkollision auf der B486 bei Langen. Foto: Boris Roessler
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Ein völlig zerstörter Streifenwagen und ein Opel stehen nach einer Frontalkollision auf der B486 bei Langen. Foto: Boris Roessler

Am Sonntagnachmittag stürzt ein Kleinflugzeug in ein Spargelfeld. Nun versuchen die Ermittler herauszufinden, wie das passieren konnte. Zu den Opfern gibt es noch am späten Abend erste Erkenntnisse.

Erzhausen (dpa) - Nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs in Südhessen mit drei Toten gehen die Ermittlungen zur Unfallursache am (heutigen) Montag weiter. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen war bereits am Sonntag eingeschaltet worden.

Die Maschine war am Sonntagnachmittag bei frühlingshaftem Wetter in ein Spargelfeld bei Erzhausen nahe Darmstadt gestürzt und sofort ausgebrannt. Warum das Flugzeug abstürzte, ist bislang unklar.

Am späten Sonntagabend wurden erste Informationen zu den Opfern bekannt: So war die prominente russische Geschäftsfrau Natalija Filjowa an Bord. Die Miteigentümerin der S7-Fluggesellschaft sei im Alter von 55 Jahren bei dem Unglück gestorben, teilte das Unternehmen der Deutschen Presse-Agentur in Moskau mit. "Das ist ein unwiederbringlicher Verlust", sagte eine Sprecherin. Filjowa sei eine inspirierende Managerin und wunderbare Frau gewesen.

Auch russische Experten sollten bei den Untersuchungen zur Unfallursache helfen, sagte die S7-Sprecherin. Filjowa galt als eine der reichsten Frauen Russlands. Russischen Medien zufolge war auch ihr Vater mit in dem Flugzeug. Die Polizei bestätigte die Identitäten zunächst nicht - sprach aber von zwei russischen Staatsangehörigen. Zu dem Piloten der Maschine gab es zunächst keine Informationen.

Besonders tragisch war, dass es kurz nach dem Flugzeugunglück zu einem weiteren schweren Unfall kam. Ein Streifenwagen, der unterwegs zur Absturzstelle war, wurde frontal von einem entgegenkommenden Auto erfasst. Dessen Fahrer hatte nach ersten Erkenntnissen nach einem Überholmanöver die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, das auf die Gegenspur geriet und dort mit dem Streifenwagen zusammenprallte. Der 24-jährige mutmaßliche Unfallverursacher und eine 22 Jahre alte Frau starben, drei Polizeibeamte wurden schwer verletzt.

Sat1.-Video: Drei Todesopfer nach Flugzeugabsturz in Südhessen

Das Kleinflugzeug mit sechs Sitzen war nach Angaben der Deutschen Flugsicherung am Sonntagnachmittag im französischen Cannes gestartet. Wenige Minuten vor dem Absturz habe sich der Pilot bei der Deutschen Flugsicherung abgemeldet, um sich beim Tower des Flugplatzes Egelsbach für die Landung anzumelden. Bei der Maschine handelt es sich um ein Flugzeug vom Typ Epic E1000. Weil bei dem Absturz Schadstoffe freigesetzt wurden, gestalteten sich die Bergungsarbeiten für die Retter sehr schwierig.

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