Karstadt ändert Pläne - Filiale in Neumünster bleibt

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Karstadt Neumünster: Der Konzern hatte im Mai angekündigt, im Zuge der Sanierung 2016 die Filialen in Recklinghausen, Bottrop, Mönchengladbach-Rheydt, Dessau und Neumünster aufzugeben. Foto: Carsten Rehder

Essen/Neumünster (dpa) - Karstadt ändert seine Schließungspläne erneut: Das Warenhaus im schleswig-holsteinischen Neumünster soll mittelfristig weiter betrieben werden, wie Karstadt-Chef Stephan Fanderl ankündigte.

Ursprünglich sollte die Filiale Ende Juni 2016 schließen.

Hintergrund des Meinungswandels ist ein Eigentümerwechsel bei der Warenhausimmobilie. Die Sparkasse Südholstein übernahm das Areal vom bisherigen Besitzer und kam offenbar der Warenhauskette entgegen.

"Wir freuen uns sehr, dass sich die Situation in Neumünster so geändert hat, dass wir jetzt mit neuer Eigentümerstruktur die Filiale weiterbetreiben können", sagte Fanderl. Karstadt werde nun umgehend sein Sanierungsprogramm auch am Standort Neumünster ausrollen.

Die Sparkasse Südholstein will ein neues Nutzungskonzept für das gesamte Gebäude-Ensemble erarbeiten. Vorgesehen ist, das derzeitige Karstadt-Haus durch einen neuen Gebäudekomplex mit Wohnungen, Einzelhandelsflächen und Räumen für die Sparkasse zu ersetzen.

Karstadt hatte im Mai angekündigt, im Zuge der Sanierung 2016 die Filialen in Recklinghausen, Bottrop, Mönchengladbach-Rheydt, Dessau und Neumünster aufzugeben. Doch hatte das Unternehmen die Schließungspläne für die Häuser in Mönchengladbach und Dessau bereits in den vergangenen Monaten revidiert.

Karstadt-Mitteilung

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