Öffnungen erst ab Inzidenz von 35

„Jetzt nicht schlappmachen“ - Kretschmann stimmt Handel auf Lockdown-Verlängerung ein

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, spricht während einer Pressekonferenz im Landtag.
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Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat noch Vorbehalte bezüglich weiteren Öffnungen im Einzelhandel.

Bürger und vor allem Einzelhändler resignieren angesichts des anhaltenden Lockdowns. Ministerpräsident Winfried Kretschmann plädiert dafür, durchzuhalten.

Stuttgart - Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann ist überzeugt: „Die Inzidenz ist die einzige handfeste Zahl, die wir haben.“ So sprach er sich weiterhin dafür aus, den Inzidenzwert von 35 als wichtigste Kennzahl für die Corona-Maßnahmen heranzuziehen. Man dürfe „nicht zu schnell und nicht zu breit auf einmal öffnen“, sagte der Grünen-Politiker am Dienstagabend bei einer Veranstaltung der Heilbronner Stimme. „Das haben wir bei den Österreichern gesehen. Das führt zu Rückschlägen.“ Da viele Bürger angesichts der strengen Maßnahmen zum Infektionsschutz zunehmend resignieren, appelliert Kretschmann: „Jetzt nicht schlappmachen zum Schluss.“ Während Friseure und Blumenläden schon am 1. März wieder öffnen dürfen, sind beim Rest des Handels erstmal keine Lockerungen in Sicht.

Wie BW24* berichtet, vernichten steigende Corona-Zahlen die Hoffnung auf Öffnungen.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Alle Hintergründe zu der Lungenkrankheit (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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