Trauriges Schicksal 

Im Überlebenskampf aß eine Schäferhündin ihre eigene Pfote

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Schäferhündin Zoe wurde vor einem Tierquäler gerettet.

Aus Zufall wurde ein misshandelter Hund aus einem Garten gerettet. Ihm fehlte eine Pfote, die wohl seinem Überlebenskampf zum Opfer fiel.

  • Ein misshandelter Hund wurde vor einem Tierquäler gerettet.
  • Die Schäferhündin hatte vor Hunger ihre eigene Pfote gegessen.
  • Der Besitzer wurde festgenommen und verurteilt, nicht nur dafür.

New York - Es war eine furchtbar grausige Entdeckung, die ein Paketbote in New York machen musste. In einem Garten lag ein verletzter, leidender Hund. „Für mich sah es aus, als wäre er angeschossen worden“, schilderte Paketbote Mark McGee seinen Eindruck vom Zustand der Schäferhündin gegenüber der Sun. Ihr fehlte sogar eine Pfote.

Hund von Paketboten gerettet: Glücklicher Zufall rettet ihm wohl das Leben

Dabei hatte der Hund großes Glück im Unglück. Hätte er keine Pakete an die Adresse liefern müssen, hätte der Postbote das leidende Tier nie entdeckt, erläutert er. McGee klopfte sofort an der Tür, niemand öffnete. Aber der Retter ließ sich nicht aufhalten und tat das einzig Richtige, er alarmierte die Behörden. So wurde er für die Tierschützer zu einem Helden. Wäre der Hund nicht gefunden worden, hätte er einen sehr schmerzhaften Tod erleiden müssen, stellte später Stacie Haynes, Direktorin des Tierheims Susquehanna SPCA, die Dringlichkeit der Lage hervor.

Das widerfuhr leider einem Pitbull in Iowa. Ein Paar ließ den Hund so sehr verwahrlosen, dass ihn selbst der Tierschutz nicht mehr retten konnte

Hund wird in Notaufnahme gebracht: Dort offenbart sich sein schrecklicher Zustand

In der Notaufnahme offenbarte sich, wie schlimm es um Schäferhündin Zoe wirklich stand. Anfangs vermuteten die Tierärzte, sie würde an Knochenkrebs leiden und hätte ihre fehlende Pfote vor Schmerz abgenagt. Glücklicherweise bewahrheitete sich die Krebs-Diagnose nicht, doch dadurch offenbart die Geschichte um die Hündin auch eine grausame Wende. 

Hund hat Knochen seiner Pfote im Magen: Er aß sie wohl vor lauter Hunger

Beim Röntgen fand man die Knochenstücke ihrer Pfote im Magen. Ärzte und Tierschützer sind sich sicher, dass der Hund sie gegessen hat. Offenbar war Zoe tagelang angekettet gewesen und bekam nichts zu essen. Vor lauter Hunger griff sie zum letzten Ausweg und aß ihr eigenes Bein.

Notoperation unausweichlich: Hund überlebt schweren Eingriff - ein Wunder 

Neben dem Hunger litt der Hund an einigen anderen, unbehandelten Verletzungen und Krankheiten. Darunter nekrotisches Fettgewebe, das sich um seine Schulter legte. Eine Notoperation war unausweichlich. Obwohl die Ärzte, ob dem Zustand und Alter der neunjährigen Hündin, wenig Hoffnung hatten, dass sie den Eingriff überstehen würde, glückte er. Für die Tierschützer ein Wunder. Im Tierheim macht Zoe zwar immer noch traurige Augen, scheint sich aber gut zu erholen.

Tierquäler misshandelte und tötete mehrere Hunde: Jetzt wird er dafür verurteilt 

Carl P., Zoes Besitzer, wurde ausfindig gemacht und festgenommen. Jetzt ist er für seine Tierquälerei verurteilt. Die grausame Behandlung der Schäferhündin ist dabei wohl nicht sein einziges Vergehen. News 10 spricht von Strafen für das Überfahren, Quälen und nicht artgerechte Halten mehrerer Hunde.

Leider hat nicht nur P. wenig Respekt vor Tierleben. Ein Mann aus North Carolina tötete einen Bullmastiff mit einer Kettensäge. Der Hund soll das Kind des Familienvaters angesprungen haben, seine Reaktion bleibt dennoch unbegreiflich.

Nach diesem schrecklichen Vorfall möchten wir Sie nicht ohne Beruhigung lassen. Hier lesen Sie die Geschichte über einen knuffigen Vierbeiner, dem tatsächlich ein zweiter Schwanz aus der Stirn wächst. Der Knochenfortsatz ist für ihn glücklicherweise absolut ungefährlich. 

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