GM sagt Opel Investitionen und ein großes SUV-Modell zu

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Produktion im Opel-Stammwerk in Rüsselsheim. Foto: Arne Dedert/Archiv

Rüsselsheim (dpa) - Der US-Konzern General Motors (GM) stärkt seine Europatochter Opel mit Investitionen von nahezu einer dreiviertel Milliarde Euro. Zum Ende des Jahrzehnts werde am Opel-Stammsitz Rüsselsheim ein komplett neues Modell vom Band laufen.

Das versprach GM-Chefin Mary Barra bei ihrem zweiten Besuch in der Opel-Zentrale: "Dieses SUV wird ein zweites Flaggschiff der Marke neben dem Insignia." Das Fahrzeug soll über dem sportlichen Geländewagen Mokka angesiedelt sein und das größte Modell der Marke werden.

Neben dieser bereits angekündigten Investition von 245 Millionen Euro sagte Barra zusätzlich mehr als 500 Millionen Euro für die Produktion einer neuen Motoren- und Getriebefamilie in den Werken Rüsselsheim, Kaiserslautern und im polnischen Tichy zu. "Opel ist von hoher strategischer Bedeutung für GM." Das zusätzliche Geld werde helfen, die Strahlkraft der Marke zu erneuern und ihre Position in Europa zu stärken.

Gleichzeitig kündigte Opel-Chef Karl-Thomas Neumann an, dass im Werk Eisenach ab Mitte 2015 wieder eine dritte Schicht eingeführt wird: "Das sind gute Neuigkeiten für Eisenach. Die Nachfrage nach dem Adam und dem neuen Corsa ist hoch." Die Produktion der nächsten Corsa-Generation startet in der kommenden Woche in Thüringen und im spanischen Saragossa.

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