Horrorfahrt bei Hannover

Auto wird von Zug erfasst - Retter reagieren geschockt

+
Der unbeschrankte Bahnübergang bei Gifhorn nahe Hannover: Hier ereignete sich der tragische Unfall, bei dem ein erixx-Zug mit dem Pkw der jungen Mutter und ihrer kleinen Tochter kollidierte.

Im Kreis Gifhorn nahe Hannover kam es zum Unfall-Drama. Ein Zug erfasste ein Auto. Die Retter in Niedersachsen reagierten geschockt.

  • In Isenbüttel im Kreis Gifhorn bei Hannover hat sich ein grauenhafter Unfall ereignet
  • An einem unbeschrankten Bahnübergang in Niedersachsen erfasste ein Zug einen Pkw
  • Dann sahen die Retter, wer im verunglückten Auto nahe Hannover saß

Gifhorn/Hannover - Erneut ereignete sich an einem unbeschrankten Bahnübergang eine schreckliche Unfall-Tragödie. In Isenbüttel im Kreis Gifhorn kollidierte ein Auto mit einem Nahverkehrszug. Der Zug schleifte den Pkw der Marke Subaru in der Nähe von Hannover noch mehrere hundert Meter mit. Als die Rettungskräfte am Einsatzort in Niedersachsen eintrafen und sahen, wer im Auto sitzt, folgte der Schock. Von dem schrecklichen Unfall am unbeschrankten Bahnübergang nahe Hannover berichtet nordbuzz.de*.

Kreis Gifhorn bei Hannover: Ein Zug erfasst Auto - Retter geschockt, als sie in Subaru blicken

Der tragische Unfall bei Gifhorn nahe Hannover ereignete sich am Sonntagmorgen: Eine Autofahrerin aus Isenbüttel war mit ihrem Subaru unterwegs. Zur gleichen Zeit näherte sich auf den Gleisen ein Erixx-Zug auf dem Weg von Uelzen nach Braunschweig in Niedersachsen. Gegen 9.40 Uhr wollte die 35-jährige Fahrerin den unbeschrankten Bahnübergang nahe Hannover überqueren. Den heranrasenden Zug bemerkte sie offenbar nicht.

Als der Subaru im Kreis Gifhorn in der Nähe von Hannover auf das Gleis fuhr, hatte der Lokführer keine Chance, den Unfall in Niedersachsen noch abzuwenden. Der Zug prallte gegen das Auto und riss es noch 200 Meter weit mit sich, bis der Subaru schließlich zum Stehen kam. In dem Erixx-Zug befanden sich zu diesem Zeitpunkt 50 Personen. Eine von ihnen verletzte sich durch die Wucht des Zusammenstoßes bei dem schrecklichen Unfall im Kreis Gifhorn bei Hannover leicht.

Kreis Gifhorn bei Hannover: Unfall-Tragödie in Niedersachsen - Zug schleift Subaru 200 Meter mit

Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte rückten mit einem Großaufgebot an der Unfallstelle im Kreis Gifhorn nahe Hannover an. Bei den Bergungsarbeiten in Niedersachsen bot sich ihnen ein schreckliches Bild: im Wrack des verunfallten Subaru befand sich nicht nur die35-jährige Fahrerin aus Isenbüttel, sondern auch ihre dreijährige Tochter und der Hund der Familie. 

Obwohl Notarzt und Sanitäter sofort alle nötigen Rettungsmaßnahmen einleiteten, überlebte die Subaru-Fahrerin den schrecklichen Zusammenstoß ihres Wagens mit dem Zug am Bahnübergang in Niedersachsen nicht. Sie verstarb noch an der Unfallstelle in Isenbüttel im Kreis Gifhorn. Ihre kleine Tochter konnten die Einsatzkräfte aus dem Autowrack befreien. Aufgrund ihrer schweren Verletzungen wurde das dreijährige Mädchen mit dem Rettungshubschrauber Christoph 4 zur Behandlung in die Medizinische Hochschule nach Hannover geflogen. Der Hund konnte indes nicht mehr gerettet werden, das Tier erlag in Niedersachsen seinen schweren Verletzungen. Derweil kam es in der Gemeinde Bispingen nahe Hamburg zu einem Horror-Unfall, als ein 18-jähriger Fahranfänger mit seinem Mercedes an einen Baum krachte.

Kreis Gifhorn bei Hannover: Zugstrecke nach Unfall-Tragödie in Niedersachsen stundenlang gesperrt

Die Bergungsarbeiten nach dem schweren Unfall im Kreis Gifhorn bei Hannover erforderten eine mehrstündige Vollsperrung der Bahnstrecke. Der Triebwagen musste durch einen Sonderzug mit einem Spezialkran von den Gleisen entfernt werden. Die Deutsche Bahn richtete einen Schienenersatzverkehr in Niedersachsen ein. Wie es genau zu dem grauenhaften Unfall bei Gifhorn nahe Hannover kommen konnte, ist nach wie vor unklar. Unterdessen kam es in Gifhorn bei Wolfsburg zum Horror-Unfall - ein VW Touran überschlug sich mehrfach, die Insassen wurden aus dem Auto geschleudert. Derweil ist in Hamburg ein Mann im Gleisbett eingeschlafen - er wurde von einem Zug überrollt.

Die Polizei nimmt an, dass die Fahrerin des Subaru den sich nähernden Zug in der Nähe von Hannover wohl einfach übersehen hat. Ein Sprecher erklärte nach Angaben von news38 am Montag, dem Lokführer sei kein Vorwurf zu machen. Er habe "noch ein Warnsignal gegeben und eine Gefahrbremsung eingeleitet". Trotz aller Versuche war der Unfall im Kreis Gifhorn in Niedersachsen nicht zu verhindern gewesen. Dagegen wurde für eine Frau eine Zugfahrt von Hannover nach Bremen zum Albtraum - bis ein Mann mit speziellen Fähigkeiten einschritt. Als derweil zwei Jungen auf in Bremerhaven auf einem Zug spielten, kam es zum Strom-Drama.

Auch der Einsatzleiter der Feuerwehr, Kai Falke, äußerte sich laut news38 ausdrücklich positiv über den Einsatz der Anwohner am Unfallort im Kreis Gifhorn in Niedersachsen. "Sie haben super gehandelt", lobt er die Anwohner in Isenbüttel, die bereits beim Eintreffen der Feuerwehr die Einsatzkräfte eingewiesen und ihnen erste Details über den Unfallhergang nahe Hannover berichtet hatten. "Das haben nicht oft", erklärt Kai Falke. Dagegen wählte in Bückeburg in Niedersachsen ein Mann den Notruf, doch als die Sanitäter eintrafen, begann für die Retter nahe Hannover der Albtraum.

Nach Unfall-Tragödie im Kreis Gifhorn bei Hannover: Immer weniger unbeschrankte Bahnübergänge

Der schreckliche Unfall mit Todesfolge im Kreis Gifhorn bei Hannover in Niedersachsen ist leider kein Einzelfall. Immer wieder kommt es an unbeschrankten Bahnübergängen zutödlichenZusammenstößen zwischen Zügen und Autos. Zwar weist das rot-weiße Andreaskreuz daraufhin, dass die Züge Vorfahrt haben, doch auf die erhöhte Aufmerksamkeit der Autofahrer lässt sich nicht mit Sicherheit bauen. Derweil spazierte eine Frau durch einen Wald im Kreis Gifhorn bei Hannover - und machte dort einen gruseligen Fund. Dagegen machte im Kreis Segeberg bei Hamburg ein Mercedes-Fahrer einen fatalen Fehler - es kam in Niedersachsen zum Todes-Drama um ein Mädchen.

Durch das Fehlen einer Bahnschranke geraten immer wieder Fahrzeuge in genau dem Moment auf das Gleis, in dem sich ein Zug nähert - eine Vollbremsung kann einen verheerenden Unfall meist nicht mehr verhindern. Die Fahrer im Auto sind der Wucht des Aufpralls mit der Zug hilflos ausgeliefert. So habe es im vergangenen Jahr laut Angaben der Deutschen Bahn bundesweit rund 144 Unfälle an den Übergängen gegeben, wie news38 berichtet. Derweil bildete sich in der Nähe von Emden im Ostfriesland wegen des Sturmtiefs "Mortimer"sogar ein Tornado.

Grund für die schweren Unfälle seien vor allem Unaufmerksamkeit, Leichtsinn oder Unkenntnis der Verkehrsteilnehmer. "Umfragen haben ergeben, dass immer noch nicht alle sicher sind, wie sich sich verhalten müssen", erklärte ein Sprecher der Deutschen Bahn. Offenbar besteht hier Handlungsbedarf. Auch bei Osnabrück kostete einen Mercedes-Fahrer ein unbeschrankter Bahnübergang das Leben - hier gab es ebenfalls nur ein Andreaskreuz.

SJ

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Das könnte Dich auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion