Eilantrag abgelehnt

Gerichtsurteil: Schülerinnen müssen trotz Attest Maske tragen

Eine Schülerin hebt im Unterricht ihren Mund-Nase-Schutz vom Gesicht, um aus ihrer Wasserflasche zu trinken.
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Für viele Schüler gehört die Maske inzwischen zum Schulalltag (Symbolbild).

Drei Schülerinnen eines Gymnasiums in Stuttgart wollten mit Attesten die Maskenpflicht umgehen. Das Gericht wies den Antrag der Eltern ab.

Stuttgart - Die Maskenpflicht wird nach wie vor kritisiert. Vor allem an den Schulen trifft die Maßnahme gegen das Coronavirus auf Widerstand. Drei Schülerinnen aus Stuttgart legten wortgleiche Atteste vor, um der Pflicht zu entgehen. Laut den von einer Neurologin ausgestellten Attesten seien die Gymnasiastinnen in neurologischer Behandlung und könnten wegen gesundheitlichen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckungen tragen. Der Schulleiter stellte sich gegen die Behauptung, der Vater der Mädchen zog vor Gericht. Das Verwaltungsgericht in Stuttgart lehnte den Antrag mit der Begründung ab, dass aus den Attesten nicht hervorgehe, welche Beeinträchtigung durch das Tragen einer Maske für die Schülerinnen entstehe.

Wie BW24* berichtet, müssen Schülerinnen trotz eines Attests Maske tragen, wie ein Gerichtsurteil bestätigte.

Das Coronavirus in Baden-Württemberg führte zu einschneidenden Maßnahmen (BW24* berichtet). Die Maskenpflicht gilt für bestimmte Bereiche bereits seit Mitte April. *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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