Frau bekommt nach 5600 Jahren wieder ein Gesicht

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Die Rechtsmedizinerin Constanze Niess präsentiert die Rekonstruktion des Schädels einer Frau, die vor 5000 Jahren gestorben ist. Foto: Jonas Güttler

Hagen (dpa) - Rund 5600 Jahre nach ihrem Tod hat der Schädel einer Frau wieder ein Gesicht bekommen. Die Frankfurter Rechtsmedizinerin Constanze Niess rekonstruierte Gewebe, Haut und Haare der 17 bis 22 Jahre alten Frau, die in der Blätterhöhle im westfälischen Hagen gefunden worden war.

"Ich habe darauf geachtet, dass sich das Alter in dem Gesicht widerspiegelt", sagte sie zur Präsentation ihrer Arbeit am Freitag in Hagen. Feinheiten wie Tränensäcke oder Fältchen, aber auch Augen- und Haarfarbe ließen sich selbstverständlich nicht am Schädel ablesen.

Da habe sie in Absprache mit Forschern eine gewisse künstlerische Freiheit bei der Gestaltung gehabt.

Forscher der Uni-Köln zur Blätterhöhle

Dr. Constanze Niess

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