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Im Zuge der Verlängerung des Ausnahmezustands sollen die französischen Sicherheitsorgane teils erhebliche Sonderrechte erhalten. 

Ausdehnung für drei weitere Monate im Gespräch 

Französische Regierung will Ausnahmezustand verlängern

Paris - Frankreichs Regierung hat eine weitere Verlängerung des nach den Pariser Terroranschlägen vom November verhängten Ausnahmezustands auf den Weg gebracht.

Innenminister Bernard Cazeneuve stellte den Gesetzentwurf bei einer Kabinettssitzung am Mittwoch in Paris vor, wie Regierungssprecher Stéphane Le Foll verkündete. Die zunehmend umstrittenen Regelungen mit teils erheblichen Sonderrechten für die Sicherheitsorgane sollen um weitere drei Monate ausgedehnt werden. Dazu muss allerdings das Parlament zustimmen. Zudem befasste sich das Kabinett mit einem weiteren Vorschlag, der die Befugnisse der Ermittlungsbehörden ausweitet.

Ausnahmezustand wurde bereits einmal verlängert 

Das französische Parlament hatte den zunächst von der Regierung verhängten Ausnahmezustand nach den Terroranschlägen vom 13. November mit 130 Toten bereits um drei Monate bis Ende Februar verlängert. Einer Ausweitung müssten die Abgeordneten ebenfalls zustimmen. Die Regierung will zudem eine Verfassungsänderung, um mehr Spielraum in dieser Frage zu bekommen.

dpa

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