Heftig geprellt

Sohn erhält merkwürdige WhatsApp von vermisster Mutter: Als er sie findet, ist alles zu spät!

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Auf teuflische Art und Weise haben Kriminelle eine Seniorin aus Frankfurt geprellt. Dabei spielte auch WhatsApp eine Rolle.

Polizei-Einsatz im hessischen Frankfurt: Sohn erhält merkwürdige WhatsApp von vermisster Mutter - als er sie findet, ist alles zu spät

Frankfurt - Ein Sohn erhält merkwürdige WhatsApp-Nachrichten von seiner vermisster Mutter - als er sie findet, ist alles zu spät. Über den Vorfall berichtet extratipp.com*.

Sohn erhält merkwürdige WhatsApp von vermisster Mutter aus Frankfurt

Was war geschehen? Der Mann, um den es in der nachfolgenden Meldung geht, lebt in Spanien. Seine Mutter, eine 71 Jahre alte Frau, in Frankfurt. Er meldete die ältere Dame als vermisst, da er länger keinen telefonischen Kontakt zu ihr hatte. Zwar wurden WhatsApp-Nachrichten beantwortet, allerdings in einer Sprache, die so gar nicht zu der Mutter passte. Polizisten öffneten daraufhin die Wohnung der Dame, fanden dort Überweisungen auf ein Konto in London. Der Sohn flog nach Deutschland, um sich die Sache persönlich anzuschauen. Durch Zufall traf er seine Mutter vor deren Hausbank - doch da war es bereits zu spät.

Polizei Frankfurt spricht von "regelrechten Horrorgeschichten"

Die Frau aus Frankfurt war einem Trickbetrug aufgesessen, hatte auf diese Weise mehrere zehntausend Euro verloren. Und so lief der Schmu ab: Die 71-Jährige wurde Ende Februar von einer Frau angerufen. Die gab sich als kroatische Konsulin in London aus. Sie schilderte der Frau "regelrechte Horrorgeschichten", wie es in der Pressemeldung der Polizei Frankfurt heißt. Die Unbekannte erzählte, die Tochter der Seniorin säße im Gefängnis, habe dort einen Herzinfarkt erlitten. Für den Transport nach Frankfurt brauche es Geld.

Frankfurt: Sohn läuft Mutter nach WhatsApp-Schmu durch Zufall über den Weg

Die geschockte 71-Jährige überwies tausende Euro, flog später sogar nach London, um Strohmännern weiteres Geld zu geben. Die Trickbetrüger gingen teuflisch vor: Sie brachten die Frankfurterin mehrere Tage in einem Hotel unter. Die Kriminellen besorgten der Frau eine neue Sim-Karte für ihr Handy, die alte behielten sie ein - und verschickten damit mutmaßlich die holprigen WhatsApp-Nachrichten an den Sohn. Der Seniorin bläuten sie ein, dass der Sohn unzurechnungsfähig sei, nur an ihr Geld wolle. Die Masche war so erfolgreich und perfide, dass die Frau - als sie in London kein Geld mehr ziehen konnte - nach Frankfurt flog, um frisches Geld zu besorgen, um es am selben Tag in London auszuhändigen. Durch Zufall lief sie bei einem zweiten solchen Trip dem Sohn über den Weg, der mit ihr zur Polizei Frankfurt ging. 

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Matthias Hoffmann

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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