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Forschungsprojekt: Laser als Blitzableiter

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Von: Franziska Vystrcil

Ein Blitz schlägt ein.
Blitzeinschläge richten in Deutschland jedes Jahr schlimme Schäden an. © Nicolas Maeterlinck/dpa

Das Technologieunternehmen Trumpf aus Ditzingen und die Universität Genf haben gemeinsam einen laserbasierten Blitzableiter entwickelt. Dieser ging nun auf dem Schweizer Wetterberg Säntis in Betrieb.

Ditzingen - Das Wetter wird in Deutschland immer extremer. Gewitter und Unwetter sind keine Seltenheit mehr. Die Schäden in Deutschland durch Blitzeinschläge sind immens. Darum hat die EU das Projekt „Laser Lightning Rod“ ins Leben gerufen. Herzstück des Unterfangens ist der Blitzableiter-Laser der Firma Trumpf in Zusammenarbeit mit der Universität Genf. Das Ludwigsburger Unternehmen will damit den Himmel mit Lasern beschießen, um Blitze zu verhindern, wie BW24* berichtet.

Vier Jahre hat ein Forschungsteam am Laser getüftelt. Mit ihm können Blitze aus Gewitterwolken direkt umgeleitet werden. Der Standort auf dem Wetterberg ist für die Testphase ideal. Jährlich schlagen hier bis zu 400 Blitze ein. Das Wetter in Deutschland war in den letzten Wochen ebenfalls von Unwettern und Gewittern geprägt. Für den Sommer 2021 verspricht eine „Gruselprognose“ nichts Gutes (BW24* berichtete). *BW24 ist ein Angebot von Ippen.Media.

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