Unglück in der Slowakei

Flugzeuge stoßen in der Luft zusammen: Sieben Tote

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Löscharbeiten an einem der Flugzeug-Wracks.

Ilava - Beim Training für einen Fallschirm-Gruppenabsprung sind in der Slowakei sieben Menschen ums Leben gekommen. Es grenzt an ein Wunder, dass es auch Überlebende der Katastrophe gibt.

Wie eine Feuerwehrsprecherin mitteilte, kollidierten zwei Sportflugzeuge am Donnerstagvormittag in rund 1500 Metern Höhe und stürzten ab. Nach bisherigem Kenntnisstand sei eine der beiden Turboprop-Maschinen aus unbekannten Gründen plötzlich gesunken und dabei an das hintere Ende des anderen gestoßen, hieß es.

An Bord waren nach Polizeiangaben neben den vier Piloten und Kopiloten 34 Fallschirmspringer, die für eine Flugshow am Wochenende einen Gruppenabsprung trainieren wollen, hieß es. Drei Fallschirmspringer und die jeweils zweiköpfige Besatzung beider Flugzeuge überlebten den Angaben zufolge nicht. Alle anderen hätten rechtzeitig abspringen können. Die genaue Zahl der Verletzten war zunächst nicht bekannt.

Die Rettungskräfte seien in dem schwer zugänglichen Terrain von mehreren Hubschraubern unterstützt worden. Es gebe keine Vermissten mehr, hieß es kurz nach Mittag.

Der Unfall geschah nahe der Burg Cerveny Kamen (Roter Stein) im Bezirk Ilava an der Grenze zu Tschechien. Gesundheitsminister Viliam Cislak eilte an den Unglücksort.

dpa/afp

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