Prominente aus Russland unter den Opfern

Tragödie in Hessen: Flugzeugabsturz und Autounfall kosten fünf Menschen das Leben

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Flugabsturz beim Flughafen Egelsbach.

Drei Menschen kommen bei dem schrecklichen Flugzeugabsturz zwischen Egelsbach und Erzhausen ums Leben, darunter eine Prominente aus Russland. Mehr zum tragischen Unglück.

Update vom 10. April 2019: Nach dem tragischen Flugzeugabsturz in Südhessen ist die Identität der drei Todesopfer eindeutig geklärt. Wie bereits nach Berichten aus Russland vermutet, handelt es sich um die 55 Jahre alte russische Geschäftsfrau Natalija Filjowa, ihren 81 Jahre alten Vater und einen 53-jährigen Piloten aus Russland. Dies ergaben nach Angaben der Staatsanwaltschaft Darmstadt vom Mittwoch DNA-Analysen. Die drei Menschen sind laut Obduktion infolge des Absturzes gestorben. Hinweise auf eine Fremdeinwirkung gibt es nicht. Die Untersuchung der Absturzursache dauert aber weiter an, hieß es bei der Staatsanwaltschaft. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig rechnet in einigen Wochen mit einem Zwischenbericht.

U pdate vom 3. April 2019, 14.41 Uhr: Wie Joachim Hauschild, Sprecher der Staatsanwaltschaft Darmstadt, mitteilt, gebe es keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung an den drei Leichen. Dies habe eine Obduktion ergeben. Eine endgültige Identifizierung der Toten sei voraussichtlich erst kommende Woche möglich. „Es stehen noch DNA-Analysen aus.” Die restlichen Teile der Maschine sind am Mittwochmorgen abtransportiert worden.

Update vom 3. April 2019, 9.21 Uhr: Am Dienstagmorgen sind russische Gutachter vor Ort. Sie untersuchen zusammen mit der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) die Unglücksstelle. Gegen 17 Uhr beginnt das THW damit, die Maschine zu zerkleinern und in Fässern zu deponieren. Größere Teile wie der Motor werden auf eine Plane abseits des Ackers gelegt. Die Maßnahmen dauern bis in die späten Abendstunden. Die Einsatzstelle wird mittlerweile durch einen privaten Sicherheitsdienst gesichert.

Update vom 1. April 2019; 6.40 Uhr: Wie die Polizei berichtet, startete das Kleinflugzeug aus Cannes in Frankreich. Wenige Minuten vor dem Absturz habe sich der Pilot bei der Deutschen Flugsicherung abgemeldet, um sich beim Tower des Flugplatzes Egelsbach für die Landung anzumelden. Neben dem Piloten saßen zwei weitere Personen in der 6-sitzigen Maschine.

Am späten Sonntagabend werden erste Informationen zu den Opfern bekannt: So war die prominente russische Geschäftsfrau Natalija Filjowa an Bord. Die Miteigentümerin der S7-Fluggesellschaft sei im Alter von 55 Jahren bei dem Unglück gestorben, teilt das Unternehmen der Deutschen Presse-Agentur in Moskau mit. „Das ist ein unwiederbringlicher Verlust”, sagt eine Sprecherin. Filjowa sei eine inspirierende Managerin und wunderbare Frau gewesen. Auch russische Experten sollten bei den Untersuchungen zur Unfallursache helfen, sagt die S7-Sprecherin. Filjowa galt als eine der reichsten Frauen Russlands. Russischen Medien zufolge war auch ihr Vater mit in dem Flugzeug. Die Polizei bestätigt die Identitäten zunächst nicht - spricht aber von zwei russischen Staatsangehörigen. Zu dem Piloten der Maschine gibt es zunächst keine Informationen.

Bei der Maschine handelt es sich um ein Flugzeug vom Typ Epic E1000. Weil bei dem Absturz Schadstoffe freigesetzt wurden, gestalteten sich die Bergungsarbeiten für die Retter sehr schwierig.

Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ist umgehend nach dem Absturz informiert worden und hat die Ermittlungen zur Absturzursache aufgenommen. Erste Zeugen, die den Absturz beobachten konnten, haben sich bereits bei der Kriminalpolizei in Darmstadt gemeldet. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. Warum das Flugzeug in Egelsbach abgestürzt ist, ist weiterhin unklar.

Besonders tragisch: Bei dem Unfall mit einem Polizeiauto auf der B486 sterben zwei Menschen und drei Personen werden schwer verletzt. Die Polizisten im Streifenwagen waren zuvor wegen des Flugzeugabsturz alarmiert worden. Auf der Bundesstraße kommt ihnen ein Audi und ein Opel in entgegensetzen Richtung entgegen, es kommt zum Zusammenstoß. Die Insassen in dem Opel, ein 24-Jähriger und eine 22-Jährige sterben noch an der Unfallstelle. Die drei Polizisten in dem Streifenwagen werden schwer verletzt. Die Insassen im Audi bleiben unverletzt.

Tragödie in Hessen: Flugzeugabsturz und Autounfall kosten fünf Menschen das Leben.

Update vom 1. April 2019; 6.38 Uhr: Nachdem Flugzeugabsturz in Hessen suchen die Ermittler weiter nach der Unglücksursache. Eine der reichsten Frauen Russlands befindet sich nach ersten Erkenntnissen unter den drei Todesopfern. 

Flugzeugabsturz in Egelsbach - Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei 

die News vom 31. März 2019; Update, 18.37 Uhr: Nach dem Absturz eines Kleinflugzeuges in einem Feld bei Erzhausen ist die Unfallstelle weiträumig abgesperrt. Das berichtet die Polizei Südhessen. Die Bergungsmaßnahmen dauern an. Warum es zu dem Absturz kam, ist weiterhin unklar. Neben den Beamten der Kriminalpolizei ist die Bundesstelle für Flugzeuguntersuchungen in die Ermittlungen zur Unfallursache mit eingebunden. Nach ersten Erkenntnissen ist die Maschine nach ihrem Aufprall komplett ausgebrannt. Das Trümmerfeld umfasst einen Radius von bis zu 20 Metern. Neben zahlreichen Kräften der Polizei sind auch zahlreiche Einsatz- und Rettungskräfte der umliegenden Gemeinden an der Absturzstelle. Die Ermittlungen zu den Insassen und zur Herkunft der Maschine dauern an.

Update, 17.54 Uhr: Kurz nach dem Flugzeugabsturz ereignet sich ein schwerer Unfall mit einem Polizeiauto zwischen Mörfelden und Langen. Nach ersten Informationen wurden mehrere Menschen eingeklemmt. Über die Schwere ihrer Verletzungen liegen derzeit keine Informationen vor. Der Unfallort befindet sich rund vier Kilometer entfernt von Egelsbach. Ob das Polizeiauto, das mit einem anderen Fahrzeug frontal zusammengestoßen ist, mit dem Großeinsatz wegen des Flugzeugabsturzes in Verbindung steht, ist noch unklar.

Vier Kilometer von dem Absturzort entfernt gab es einen schweren Unfall mit einem Polizeiauto.

Meldung vom 31. März 2019: Am Sonntagnachmittag gegen 15:30 Uhr stürzt in der Gemeinde Egelsbach im Landkreis Offenbach ein Kleinflugzeug ab. Wie es dazu kam, ist noch völlig unklar. Das berichtet MANNHEIM24*.

Flugzeugabsturz bei Flughafen Egelsbach

Das Flugzeug geht in Flammen auf. Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte sind mit einem Großaufgebot vor Ort. Es wird versucht, das Kleinflugzeug zu löschen. Wie viel Menschen in der Maschine saßen, ist bislang unklar. 

Wie Zeugen ,FFH' berichten, sei das Flugzeug zwischen Egelsbach und Erzhausen auf einem Spargelfeld abgestürzt. Der Flieger habe wohl zur Landung angesetzt. 

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jol

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