Festnahmen nach Gewalttat in Berliner U-Bahnhof

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In einem Berliner U-Bahnhof hatte es eine brutale Attacke gegeben. Foto: Jens Kalaene/Archiv

Berlin (dpa) - Fünf Tage nach einer Attacke auf zwei Männer mongolischer Herkunft in einem Berliner U-Bahnhof hat der Staatsschutz zwei Verdächtige festgenommen. Zwei weitere Männer würden mit Haftbefehl gesucht, seien aber flüchtig, so ein Polizeisprecher.

Grund für den Angriff sei offenbar das asiatische Aussehen der Opfer gewesen. Einer der beiden Angegriffenen war bei der Attacke lebensgefährlich verletzt worden.

Fünf Täter hätten auf die 24 und 25 Jahre alten Opfer eingeschlagen und sie getreten, hieß es. Einer habe dem "bereits erheblich geschwächten" 25-Jährigen in den Bauch gestochen, ein anderer ihn auf die Gleise gestoßen. Das jüngere Opfer vertrieb die Täter: Der Mann warf mit Steinen aus dem Gleisbett heraus auf die Angreifer und zog seinen Freund auf den Bahnsteig.

Der Staatsschutz habe am Donnerstagmorgen fünf Wohnungen in Tempelhof und Schöneberg durchsucht, teilte die Polizei mit. Die beiden festgenommenen Verdächtigen seien ein 18 Jahre alter Georgier und ein 19-jähriger Deutscher mit libanesischen Wurzeln. Zwei 18 und 20 Jahre alte Libanesen seien auf der Flucht. Ein weiterer Verdächtiger aus dem Kosovo sei erst 14 Jahre alt.

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