Anti-muslimisches Symbol?

Emmendingen: Familie kehrt aus Urlaub zurück - und entdeckt an der Haustür einen Schweinekopf

Abgetrennter Schweinekopf liegt auf einem Tisch, daneben ein Beil.
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Bei den Dreharbeiten für die 18. MDR-Staffel der «Geschichte Mitteldeutschlands» am 21.03.2016 in Erfurt (Thüringen) ist ein Schweinekopf auf einem nachgebauten Fleischmarkt zu sehen.

Am Samstag machte eine Familie aus Kenzingen im Landkreis Emmendingen eine furchtbare Entdeckung: An der Haustür des Mehrfamilienhauses hing ein abgetrennter Schweinekopf. Es könnte ein anti-muslimisches Symbol sein.

Kenzingen/Landkreis Emmendingen - Als die Eigentümerfamilie eines Mehrfamilienhauses am Samstagnachmittag aus dem Urlaub zurückkam, machte sie einen Ekel-Fund. Ein Unbekannter hatte einen abgetrennten Schweinekopf an die Haustür genagelt. Eine Streife der Polizei sah sich den Tatort an und sprach mit den Bewohnern des Gebäudes.

Wie BW24* berichtet, könnte es sich bei dem Schweinekopf an der Haustür um eine anti-muslimische Botschaft handeln. In dem Mehrfamilienhaus wohnt unter anderem eine sechsköpfige Familie aus Syrien.

Erst Mitte Juni kam es in Vaihingen/Enz im Landkreis Ludwigsburg zu einer rassistischen Tat, bei der zwei Männer den Kopf eines gegrillten Spanferkels vor der Eingangstür des Islamischen Kulturvereins hinterließen (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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