Fahndung nach Entführern des Würth-Sohnes geht ins Leere

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In diesem Waldstück bei Würzburg wurde der Sohn von Schrauben-Milliardär Reinhold Würth unversehrt gefunden. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Schlitz/Künzelsau (dpa) - Die Suche nach den Entführern des Sohns von Milliardär Reinhold Würth geht weiter. "Die Sonderkommission ist am Arbeiten", sagte ein Polizeisprecher im osthessischen Fulda. Derzeit gebe es nichts Neues.

"Wir melden uns, wenn wir sie haben." Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Gießen hatte am Freitag gesagt, es gebe noch keine heiße Spur.

Der Sohn des Schraubenherstellers war am Mittwoch im osthessischen Schlitz entführt worden. Der 50-Jährige lebt dort in einer Wohngemeinschaft für behinderte Menschen. Am Donnerstagmorgen wurde er rund eine Stunde Autofahrt entfernt unversehrt in einem Wald bei Würzburg gefunden. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur war zuvor am Stammsitz des Unternehmens im baden-württembergischen Künzelsau eine Lösegeld-Forderung von drei Millionen Euro eingegangen. Zu einer Übergabe kam es aber nicht.

Der Fall überschattet ein Sommerfest zum 70. Würth-Firmenjubiläum am Wochenende auf dem Betriebsgelände in Künzelsau. Der 80-jährige Unternehmenschef wird beim Tag der offenen Tür nicht dabei sein.

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