+
Auch im kommenden Jahr wird mit der Not von Flüchtlingen viel Geld verdient werden. Foto: Royal Australian Navy/Archiv

Experte schlägt Alarm

Trotz verstärkter Fahndung: Schlepperei ein Milliardengeschäft

Wien - Die Schlepper sind nach Angaben von Experten ungeachtet verstärkter Fahndung auf den Flüchtlingsrouten sehr aktiv. "Keiner der Kriminellen will sich das Milliardengeschäft entgehen lassen."

Das sagte der Chef der Schlepperbekämpfung im österreichischen Bundeskriminalamt (BKA), Gerald Tatzgern, der Deutschen Presse-Agentur. Auch stärkere Kontrollen an den EU-Außengrenzen würden die Schlepper-Kriminalität nicht eindämmen. "Je stärker die Maßnahmen, umso mehr braucht es Schleuser", sagte Tatzgern. 2015 seien in Österreich so viele Schleuser ins Netz gegangen, dass der Platz in den Gefängnissen knapp geworden sei. Für 2016 sei keine Entspannung zu erwarten.

Lesen Sie auch:

Flüchtlinge ohne Papiere abweisen: Kritik an CSU-Vorstoß

Die Flüchtlinge blieben auf Schleuser angewiesen. "Man kann in Afghanistan oder Syrien nicht einfach seinen Rucksack packen und losziehen", sagte der BKA-Experte. Der Preis für eine Flucht von Afghanistan nach Europa liege für eine vierköpfige Familie aktuell bei rund 30 000 Euro.

Europol zu neuer Ermittlungsstelle zur Migranten-Schleusung

weltweite Karte der Migration der IOM

UNHCR zu aktuellen Flüchtlingszahlen

Bilder der Anti-Trump-Demos: Proteste von Millionen und zahlreichen Promis

Bilder der Anti-Trump-Demos: Proteste von Millionen und zahlreichen Promis

Amtseinführung von Donald Trump: Die Fotos vom Kapitol

Amtseinführung von Donald Trump: Die Fotos vom Kapitol

Wahnsinnstat von Melbourne: Auto rast in Menschenmenge

Wahnsinnstat von Melbourne: Auto rast in Menschenmenge

Kommentare