Knapp 100 Tote

Erdrutsch in Myanmar: Jade- und Goldgräber verschüttet

Erdrutsch Myanmar
1 von 6
Bei einem Erdrutsch in einer Bergwerksregion sind im Norden Myanmars in Südostasien mehr als 90 Menschen ums Leben gekommen.
Erdrutsch Myanmar
2 von 6
Bei einem Erdrutsch in einer Bergwerksregion sind im Norden Myanmars in Südostasien mehr als 90 Menschen ums Leben gekommen.
Erdrutsch Myanmar
3 von 6
Bei einem Erdrutsch in einer Bergwerksregion sind im Norden Myanmars in Südostasien mehr als 90 Menschen ums Leben gekommen.
Erdrutsch Myanmar
4 von 6
Bei einem Erdrutsch in einer Bergwerksregion sind im Norden Myanmars in Südostasien mehr als 90 Menschen ums Leben gekommen.
Erdrutsch Myanmar
5 von 6
Bei einem Erdrutsch in einer Bergwerksregion sind im Norden Myanmars in Südostasien mehr als 90 Menschen ums Leben gekommen.
Erdrutsch Myanmar
6 von 6
Bei einem Erdrutsch in einer Bergwerksregion sind im Norden Myanmars in Südostasien mehr als 90 Menschen ums Leben gekommen.

Rangun - Bei einem Erdrutsch in einer Bergwerksregion sind im Norden Myanmars in Südostasien mehr als 90 Menschen ums Leben gekommen.

Bei einem Erdrutsch in einem Jademinen-Gebiet im Norden Myanmars sind nach Angaben der Behörden mindestens 90 Menschen ums Leben gekommen. 79 Leichen seien am Samstag geborgen worden, sagte ein Vertreter der Regionalverwaltung in Hpakant im Teilstaat Kachin. Am Sonntag hätten die Rettungskräfte dann elf weitere Todesopfer entdeckt. Die Suche nach Verschütteten in der entlegenen Bergregion dauere an.

Es sei unklar, wie viele Menschen noch unter den Erdmassen begraben seien, sagte der örtliche Regierungsvertreter Nilar Myint. Nur ein Verschütteter habe lebend aus dem Geröll herausgezogen werden können, er sei aber kurze Zeit später gestorben. Mitarbeiter des Roten Kreuzes, Soldaten, Polizisten und Helfer aus den Gemeinden waren im Einsatz, um nach Überlebenden zu suchen. Ihre Arbeit wurde durch schlechte Wetterbedingungen erschwert.

Tausende von Arbeitern werden von den Milliardengewinnen aus dem Jade-Abbau in das Bergbaugebiet nahe der Grenze zu China gelockt. Bei den Opfern des jüngsten Unglücks handelt es sich offenbar um Menschen, die im Schutz der Dunkelheit nach Jadestücken in einem Schuttberg suchten, der von Baggern aufgeschüttet worden war.

Durch den Erdrutsch wurden dutzende Hütten von Wanderarbeitern zerstört, die in dem Aushub der Bergwerke nach den kostbaren Schmucksteinen suchten. Da solche Abfallberge nur lose aufgeschüttet sind, kommt es immer wieder zu tödlichen Erdrutschen.

Nach Angaben von Einwohnern verstärkten die Bergbaufirmen, die vielfach mit der früheren Militärjunta in Verbindung stehen, zuletzt ihre Aktivitäten in Kachin. In dem unruhigen Teilstaat, in dem mehrere Rebellengruppen aktiv sind, operieren die Bergbaufirmen weitgehend im Verborgenen. Die Anwohner in Hpakant legen den Unternehmen zahlreiche Unfälle und Landenteignungen zur Last. Die groß angelegte Suche nach Jadesteinen verwandelte die Gegend inzwischen in eine Mondlandschaft.

Nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Global Witness wurden alleine im vergangenen Jahr in Myanmar Jadesteine im Wert von 31 Milliarden Dollar (knapp 29 Milliarden Euro) produziert. Dies entspräche beinahe der Hälfte des Bruttoinlandsprodukts. Laut offiziellen Zahlen setzte die Branche dagegen 3,4 Milliarden Dollar um.

Meistgelesen

Vanessa Mai zeigt sich breitbeinig im Auto - Fans starren nur auf eine Stelle

Vanessa Mai zeigt sich breitbeinig im Auto - Fans starren nur auf eine Stelle

Polizistin vom Blitz getroffen - sie kämpft um ihr Leben

Polizistin vom Blitz getroffen - sie kämpft um ihr Leben

Vanessa Mai postet Bauchfrei-Foto - ihre Fans sind irrtitiert 

Vanessa Mai postet Bauchfrei-Foto - ihre Fans sind irrtitiert 

Für 47 Millionen Euro! B38 soll „Stadtboulevard“ werden

Für 47 Millionen Euro! B38 soll „Stadtboulevard“ werden

Messer an den Hals gehalten: Räuber bedrohen Frau (25)!

Messer an den Hals gehalten: Räuber bedrohen Frau (25)!

Sympathie-Weltmeister: Kroatiens Präsidentin schmust mit Macron, den Spielern und dem WM-Pokal

Sympathie-Weltmeister: Kroatiens Präsidentin schmust mit Macron, den Spielern und dem WM-Pokal

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.