Tausende Bewohner betroffen

Vulkanausbruch und Beben erschüttern Hawaii

Nach einer Eruption des Kilauea strömt Lava über eine Straße bei Puna auf Big Island. Foto: Byron Matthews/AP
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Nach einer Eruption des Kilauea strömt Lava über eine Straße bei Puna auf Big Island. Foto: Byron Matthews/AP
Nach einer Eruption steigt über dem Kilauea Rauch auf. Er gilt als einer der aktivsten Vulkane der Welt. Foto: Marco Garcia/AP
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Nach einer Eruption steigt über dem Kilauea Rauch auf. Er gilt als einer der aktivsten Vulkane der Welt. Foto: Marco Garcia/AP
Von Vulkanausbruch und Erdbebeben betroffene Bürger treffen sich in Pahoa mit Behördenvertretern. Foto: Marco Garcia/AP
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Von Vulkanausbruch und Erdbebeben betroffene Bürger treffen sich in Pahoa mit Behördenvertretern. Foto: Marco Garcia/AP
Rauch steigt aus einem Schlot des Kilauea auf. Der Vulkan ist seit Tagen verstärkt aktiv. Foto: U.S. Geolgogical Survey/AP
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Rauch steigt aus einem Schlot des Kilauea auf. Der Vulkan ist seit Tagen verstärkt aktiv. Foto: U.S. Geolgogical Survey/AP
Lava spritzt im Halema&#39uma&#39u Krater des Kilauea Vulkan auf Big Island. Der ist seit Tagen verstärkt aktiv. Foto: U.S. GEOLOGICAL SURVEY
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Lava spritzt im Halema'uma'u Krater des Kilauea Vulkan auf Big Island. Der ist seit Tagen verstärkt aktiv. Foto: U.S. GEOLOGICAL SURVEY
Rauch steigt aus dem Vulkan Kilauea auf. Nach dem Vulkanausbruch auf Hawaii bedroht Lava ein Wohngebiet. Foto: Kevan Kamibayashi
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Rauch steigt aus dem Vulkan Kilauea auf. Nach dem Vulkanausbruch auf Hawaii bedroht Lava ein Wohngebiet. Foto: Kevan Kamibayashi

Es war das schwerste Beben seit 1975. Erst bricht auf Hawaii einer der aktivsten Vulkane der Welt aus, dann folgen Erdstöße in Serie. Und die Erde soll weiter aktiv bleiben.

Honolulu (dpa) - Auf den Vulkanausbruch folgten die Beben: Eine Serie von Erdstößen hat Hawaii erschüttert und Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Unter den Beben der Stärke 5,4 und 6,9 war nach offiziellen Angaben das stärkste, das seit 1975 auf Hawaii gemessen wurde.

Die Erschütterungen begannen am Freitag (Ortszeit). Der Vulkan Kilauea brach am Donnerstag aus. Entwarnung gab es nicht, Geologen vor Ort gingen davon aus, dass die Erde weiter aktiv bleibt. Der Zivilschutz warnte vor Lebensgefahr durch hohe eine Schwefelgaskonzentration in der Luft.

In Panik rannten Menschen ins Freie, in der Ortschaft Leilani wurden Hunderte in Sicherheit gebracht. Fernsehbilder und Videos in sozialen Netzwerken zeigten, wie Straßen aufrissen und glühende Lava meterhoch aus dem Spalt pulsierte. Mancherorts löste sie kleinere Waldbrände aus. Laut dem Stromversorger Hawaii Electric Light waren durch beschädigte Leitungen 14 000 Menschen vorübergehend ohne Strom.

Die meisten Verkehrswege auf Hawaii seien intakt geblieben, teilte die örtliche Transportbehörde mit. Lokalen Medien zufolge wurden sechs größere Risse in der Erde gezählt, aus denen Lava oder heißer Dampf austraten.

Umfangreiche Schäden oder Verletzte wurden nicht gemeldet, aber einige Einwohner verloren ihr Zuhause an die Lava. "Es bricht mir das Herz", sagte Neil Valentine dem Sender CNN. "Dieses Haus war unser Traum."

Ikaika Marzo aus Leilanbi sagte "Hawaii News Now": "Ich bin sprachlos. Und es ist noch nicht vorbei. Dafür ist in diesem System einfach zu viel Lava."

Das Zentrum des Bebens lag unweit des Vulkans Kilauea auf Big Island, der größten Insel des Archipels im Pazifik, nur wenige Kilometer unter der Erdoberfläche.

Der Kilauea hatte am Donnerstag heiße Asche und glühende Lava gespuckt. 1700 Bewohner von Big Island waren zuvor auf den möglichen Ausbruch hingewiesen und vorsichtshalber zum Verlassen ihrer Wohnungen aufgefordert worden.

Der Kilauea gilt als einer der aktivsten Vulkane der Welt. Hawaii ist eine zu den USA gehörende Inselkette mitten im Pazifik, etwa 1,5 Millionen Menschen leben hier.

Brechen die für Hawaii typischen Schildvulkane aus, kann Lava nicht nur aus dem Krater fließen, sondern auch durch unterirdische Risse andernorts an die Oberfläche dringen.

Ein kurzzeitig verhängtes Start- und Landeverbot auf dem Internationalen Flughafen wurde nach Inspektion der Pisten schnell wieder aufgehoben. Es wurden kleinere Tsunami-Wellen registriert, eine Gefahr bestand nach Angaben der Behörden nicht.

Pacific Tsunami Warning Center

US-Erdbebenwarte

Hawaii Electric Light auf Twitter

Katastrophenschutzbehörde auf Twitter

Hawaii News Now

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