Umstrittenes Öffnungsmodell

Eisenmann will „Kita-Ampel“ auch in Baden-Württemberg

Susanne Eisenmann spricht vor einer roten Wand, auf der „CDU BW“ steht und gestikuliert.
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Kultusministerin Susanne Eisenmann geriet wegen ihrer Ambitionen, Schulen und Kitas zu öffnen, immer wieder in die Kritik. Nun begrüßt sie ein neues Konzept, das sich „Kita-Ampel“ nennt.

Während aus einigen Bundesländern skeptische Reaktionen zur „Kita-Ampel“ kamen, begrüßt Baden-Württembergs Kultusministerin das Konzept.

Stuttgart - Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) stellte kürzlich ein Öffnungsmodell für Kitas und Grundschulen vor, das so womöglich bald in Baden-Württemberg kommen könnte. Zumindest unterstützt die baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) die Idee. Ausschlaggebend für die Kita-Ampel sollen drei Kriterien sein: Die Anzahl der infizierten Personen, die Anzahl der Kinder in Quarantäne und die Anzahl der Erzieher in Quarantäne. „Mit der Kita-Ampel könnten wir einen Großteil der Kitas wieder öffnen und gleichzeitig sehr verantwortungsvoll und gezielt anhand des Infektionsgeschehens in den einzelnen Kitas reagieren“, so Giffey gegenüber der Bild.

Wie BW24* berichtet, ist Kultusministerin Eisenmann für eine „Kita-Ampel“ auch in BW.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Alle Hintergründe zu der Lungenkrankheit (BW24 berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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